1. Sport
  2. Eishockey
  3. Krefeld Pinguine

Krefeld Pinguine: Schwarzes Wochenende für Pinguine

Krefeld Pinguine : Schwarzes Wochenende für Pinguine

Krefeld verliert nach Niederlage gegen Berlin in Ingolstadt mit 1:2. Hanusch fällt lange aus.

Krefeld. Die Krefeld Pinguine haben auch das zweite Spiel an diesem Wochenende verloren. Nach der 1:2-Niederlage nach Verlängerung am Freitag gegen die Eisbären Berlin unterlag das Team von Rick Adduono in Ingolstadt am Sonntag mit 1:2-Toren. Dadurch rutschten die Krefelder auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Der Samstag begann mit einer Hiobsbotschaft für Rick Adduono. Nachdem sich bei Steve Hanusch der Verdacht auf einen Mittelfußbruch bestätigt hatte — der Verteidiger wird sechs Wochen ausfallen —, konnte auch David Fischer nicht in den Mannschaftsbus nach Ingolstadt einsteigen. Der Amerikaner war kurz vor Ende der Begegnung gegen Berlin mit dem Rücken in die Bande geprallt und klagte nach dem Spiel über Nackenschmerzen. Am Vormittag musste Fischer das Abschlusstraining abbrechen, die Diagnose lautete: leichte Schädelprellung. Die Pinguine hoffen, dass er am Wochenende wieder auflaufen kann.

So begannen die Schwarz-Gelben in Ingolstadt mit nur noch fünf Verteidigern und zehn Stürmern, da auch Hunter Bishop, István Sofron und Mike Mieszkowski ausfielen. Das machte sich zunächst jedoch nicht bemerkbar. Nachdem sich die Gastgeber zwei Strafen innerhalb von nur drei Sekunden eingehandelt hatten, nutzten die Pinguine das doppelte Überzahlspiel. Andreas Driendl schoss zur frühen Führung ein (4.).

Danach aber rückte Patrick Klein zusehends in den Mittelpunkt. Glück hatte der Torhüter, als Barta (11.) und Greilinger (13.) nur Pfosten und Latte trafen. Zu Beginn des zweiten Drittels verpassten es die Pinguine, in Überzahl nachzulegen — Daniel Pietta traf nur die Latte. Das bestraften die Gastgeber. Klein konnte zunächst noch spektakulär gegen Barta parieren (25.), war aber machtlos, als Elsner am kurzen Pfosten den Puck zum 1:1-Ausgleich über die Linie drückte (26.). Der Treffer beflügelte die Hausherren, die Pinguine gerieten teilweise sogar in eigener Überzahl unter Druck. Wenig überraschend fiel kurze Zeit später die Ingolstädter Führung. Wieder war es Elsner, der mit einem Schuss ins lange Eck traf (34.).

Robin Weihager scheiterte in Überzahl mit zwei Distanzschüssen (37.), auf der anderen Seite verhinderte Klein gegen Taticek (38.) und Kubalik (40.) einen höheren Rückstand. Im letzten Drittel schwanden den Pinguinen die Kräfte. Sie konnten das Tor von Timo Pielmeier kaum noch gefährden. Ingolstadt hatte die größeren Chancen, Laliberte (47./58.), Barta (48.) und Irmen scheiterten an Klein. Auch als Elsner 34 Sekunden vor Spielende auf die Strafbank musste und Klein zugunsten eines sechsten Feldspielers auf der Bank blieb, wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen.