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Krefeld Pinguine: Schlag auf Schlag für die Pinguine

Krefeld Pinguine : Schlag auf Schlag für die Pinguine

Nicht weniger als neun Spiele haben die Krefeld Pinguine nach dem Deutschland Cup bis zum 3. Dezember auf dem Programm stehen. Das bedeutet, dass das Team von Cheftrainer Rick Adduono praktisch jeden zweiten Tag ran muss. Nach dem Auftakt in Köln kommt heute (19.30 Uhr) der siebenfache Meister aus Mannheim in den KönigPALAST. Danach geht es am Sonntag (19. November, 19 Uhr) nach Berlin. Trotz der drei Neuen im Kader bleibt die personelle Situation angespannt.

Die drei kommenden Gegner der Krefeld Pinguine (Adler Mannheim, Eisbären Berlin und Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg) gehören wahrlich nicht zur Laufkundschaft im deutschen Eishockey. Zwei der drei Spiele finden zum Glück im heimischen KönigPALAST statt, so dass den Spielern die Reisestrapazen erspart bleiben. Den Auftakt macht heute Abend (17. November) die Heimbegegnung gegen Adler Mannheim. Danach geht es am Sonntag im Abendspiel zu den Eisbären nach Berlin, bevor am Dienstag die Thomas Sabo Ice Tigers ihre Visitenkarten im KönigPALAST abgeben.

Ohne die drei Neuzugänge wäre es eng geworden

Dass sich trotz der Deutschland Cup-Pause die personelle Situation bei den Pinguinen nicht nachhaltig verbessert hat, macht die anstehenden Aufgaben nicht leichter. Neben Torhüter Andrew Engelage, dem immer noch eine Gehirnerschütterung aus dem Ingolstadt-Spiel zu schaffen macht, fehlen weiterhin mit Mike Mieszkowksi, Martin Schymainski, Patrick Seifert und Diego Hofland zahlreiche Stammkräfte. Zudem muss zumindest in den beiden nächsten Wochen Jordan Caron passen. Der neue Kanadier, der mit seinen Toren und seiner Power viel Schwung in den Angriff der Pinguine gebracht hatte, fehlt wegen einer Armverletzung. Auch hinter dem Einsatz von Christoph Gawlik steht ein Fragezeichen. Der Deggendorfer konnte unter der Woche nicht mittrainieren.

Gut nur, dass die Verantwortlichen mit Matt MacKay (26), Tim Miller (30) und Alex Trivellato (24) drei neue Spieler aus dem Hut zauberten. „Ohne die drei hätten wir Schwierigkeiten gehabt, eine komplette Mannschaft aufs Eis zu schicken“, fand Headcoach Rick Adduono klare Worte zum Personal-Engpass. „Wir müssen die Situation aber annehmen wie sie ist. Alle, die auf dem Eis stehen, sind gefordert. Auch auf Patrick Klein im Tor wird es ankommen. Er trägt viel Verantwortung, hat aber in den letzten Spielen gezeigt, dass er dem Team helfen kann“, so der 62-jährige Kanadier.

Durch die vielen Ausfälle und neuen Spieler im Kader werden sich die Reihen an diesem Wochenende wieder deutlich verändern. In den ersten Sturm rückt für Jordan Caron der erste 20-jährige Phillip Kuhnekath. Die zweite Sturmformation werden wie zuletzt gegen Straubing Dragan Umicevic, Justin Feser und Mathias Trettenes bilden. Das schwedisch-kanadisch-norwegische Trio harmonisierte bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt recht gut zusammen. Kapitän Adrian Grygiel wird mit den beiden neuen Matt Mackay und Tim Miller in einer Reihe agieren. Die vierte Formation bilden Lois Spitzner, Martin Ness und Kevin Orendorz. Wie die Abwehrpärchen aussehen, wollen Rick Adduono und sein „Co“ Marian Bazany kurzfristig entscheiden.

„Ich bin mir sicher, dass die drei Neuen uns helfen werden. Sie freuen sich über die neue Chance in der DEL und wollen zeigen, dass sie auf diesem Niveau spielen können“, so Rick Adduono über Tim Miller, Matt MacKay und Alex Trivellato, die allesamt aus der DEL2 zum KEV gestoßen sind, aber über viel DEL-Erfahrung verfügen.