Pinguine kassieren 1:3-Niederlage gegen Ingolstadt

Pinguine kassieren 1:3-Niederlage gegen Ingolstadt

Die Krefelder enttäuschen und kassieren im Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt eine 1:3-Niederlage.

Krefeld. Die Krefeld Pinguine warten auch nach dem 45. Spieltag weiterhin auf das erste Sechs-Punkte-Wochenende in der Deutschen Eishockey Liga seit dem 23. November 2014. Nach dem wichtigen 6:4-Erfolg am Freitag in Berlin lieferte das Team von Trainer Rick Adduono im Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt eine erneut enttäuschende Leistung ab und verlor verdient mit 1:3.

Wieder mit Nick St. Pierre in der Aufstellung mussten die Pinguine bereits in der ersten Unterzahl das 0:1 hinnehmen (4.). John Laliberte reagierte bei einem Abpraller am schnellsten und ließ KEV-Goalie Tomas Duba keine Chance.

Was folgte, war eine Phase, in der die Pinguine offensiv kaum in Erscheinung traten. Erst Robin Weihager sorgte mit seinem Schuss in Überzahl für Gefahr (10.).

Die besseren Chancen besaßen die Gäste. Duba musste gegen Thomas Greilinger sein ganzes Können aufbieten. Und als Tyler Beechey zweieinhalb Minuten vor dem Ende erneut in der Kühlbox saß, war es Brandon Buck, der beim dritten Powerplay der Ingolstädter sträflich allein gelassen am zweiten Pfosten keine Probleme hatte, das 2:0 zu markieren.

Die Ingolstädter hatten kaum Probleme, die Begegnung zu kontrollieren — gegen Pinguine, die weder ein Offensivkonzept noch eine geschlossene Verteidigung präsentierten. Selbst sechs Überzahlspiele im zweiten Drittel vergaben sie kläglich und erzielten keinen Treffer.

Zu dem teilweise wenig ansehnlichen Offensivspiel gesellten sich mannigfach katastrophale Fehler, die zu folgenschweren Puckverlusten im Spielaufbau führten. So hatte Christoph Gawlik keine Probleme, einen der daraus resultierenden Konter zum 3:0 für Ingolstadt abzuschließen (24.).

Die Begegnung plätscherte unter der Kontrolle der Gäste vor sich hin, bis Martin Schymainski zum 1:3 traf (50.) — aufwecken konnte der Stürmer damit sein Team aber nicht mehr. Stürmer Yared Hagos fasste zusammen: „Die Spezialteams haben den Unterschied gemacht, da waren wir einfach nicht gut genug. Wir müssen die Pause jetzt nutzen, um hart zu arbeiten, und dann müssen wir punkten.“