Pinguine: Costellos Tore reicht nicht - 13. Pleite gegen Bremerhaven

Eishockey : Pinguine: Costellos Doppelpack reicht nicht

Der KEV verlässt das Eis gegen Bremerhaven mal wieder als Verlierer (2:3). Es war die 13. Niederlage in Folge gegen den Nordsee-Klub.

Die Krefeld Pinguine unterlagen am Mittwochabend den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 2:3. Es war die 13. Niederlage in Folge gegen den Klub von der Nordsee. Chad Costello erzielte beide Treffer der Pinguine.

Es bleibt dabei: Die Pinguine können gegen Bremerhaven nicht gewinnen. Anders als in der Vergangenheit, als die Schwarz-Gelben oftmals unglücklich das Eis als Verlierer verließen, waren die Bremer gestern über 60 Minuten die bessere Mannschaft und allein Torhüter Jussi Rynnäs war es zu verdanken, dass die Mannschaft von Brandon Reid nur drei Gegentreffer kassierte.

Jussi Rynnäs rettet stark, dann trifft Jan Urbas für die Gäste

In einem ausgeglichenen ersten Drittel hatten die Gäste von der Nordsee zunächst die besseren Chancen, doch Rynnäs rettete mehrmals. Keine Chance hatte der Finne beim 0:1 durch Jan Urbas. Der Slowene fälschte einen Schuss von Max Fortunus lehrbuchmäßig ins lange Eck ab (9.). Die Gäste-Stürmer postierten sich immer wieder vor dem Krefelder Tor und versuchten Schüsse abzufälschen, doch mit Glück und Geschick wehrte Rynnäs zunächst alle weiteren Versuche erfolgreich ab.

Als die Pinguine mit einem Spieler mehr auf dem Eis standen, gelang Costello im zweiten Nachschuss der Ausgleich. Gäste-Keeper Kristers Gudlevski konnte gegen Garrett Noonan und Vinny Saponari noch abwehren, beim Schuss des Krefelder Topscorers war er aber machtlos (11.). Grant Besse (15.) und Laurin Braun in Unterzahl vergaben die Führung für die Schwarz-Gelben, die in ihrem ersten Unterzahlspiel Glück hatten, dass Urbas über das leere Tor zielte (18.). Im Mitteldrittel schalteten die Gäste einen Gang hoch. Sieben Sekunden vor Ablauf einer Strafe gegen Daniel Pietta traf Verteidiger Stefan Espeland mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie zum 1:2 (24.). Die Pinguine konnten sich offensiv kaum noch in Szene setzen. Als die Bremerhavener gerade ein Unterzahlspiel überstanden, traf Cory Quirk zum 1:3. (29.). Rynnäs verhinderte mehrfach den vierten Gegentreffer und hatte das nötige Glück, als Miha Verlic nur den Pfosten traf (37.). Die KEV-Fans übten sich aufgrund der emotionslosen Vorstellung ihres Teams in Sarkasmus und stimmten „Deutscher Meister wird nur der KEV“ an.

Die nur 3 076 Zuschauer (Saisonminuskulisse) hofften im letzten Drittel vergeblich auf ein Aufbäumen ihrer Mannschaft. Rynnäs verhinderte bei einem Alleingang von Tomas Sykora (44.) und in Unterzahl gegen Urbas (54.) den vierten Gegentreffer. Bremerhaven war weiter passsicherer und zweikampfstärker.

Erst in der Schlussphase, als Rynnäs seinen Kasten zugunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte, kamen die Pinguine zu guten Chancen. Costello nutzte 57 Sekunden vor Spielende ein schönes Zuspiel von Pietta zum 2:3 (60.) – zu mehr reichte es jedoch nicht mehr. Damit kassierten die Schwarz-Gelben in ihrem 13. Heimspiel bereits die zehnte Niederlage. Am Sonntag ist das Reid-Team gegen Straubing gefordert (19 Uhr).