Philip Riefers vor der Vertragsverlängerung bei Krefeld Pinguinen

Eishockey : Philip Riefers vor der Vertragsverlängerung bei Krefeld Pinguinen

Der Krefelder Philip Riefers steht in Verhandlungen mit dem Club – die Zeichen deuten auf eine Verlängerung seines Vertrags.

Ein gebürtiger Krefelder bleibt allem Anschein nach ein Pinguin. Die Verhandlungen zwischen Philip Riefers und den Krefeld Pinguinen stehen offenbar vor dem Abschluss. Riefers sagt zum möglichen Verbleib an der Westparkstraße: „Wir sprechen miteinander, in ein, zwei Wochen wird alles geklärt sein, denke ich.“ Sportdirektor Matthias Roos sagt: „Philip hat eine ordentliche Saison gespielt. Er ist ein Kandidat für eine Vertragsverlängerung.“

Am Freitag in einer Woche wird Riefers 29 Jahre alt, ist im besten Profialter, um seiner Karriere noch einige weitere Spiele in der DEL hinzuzufügen. Seine ersten bestritt er für die Pinguine in der Saison 2008/09. Zehn Jahre später stehen mittlerweile 486 zu Buche – in einer Karriere mit immerhin vier weiteren Clubs.

Die Vielseitigkeit ist sein großes Plus – mal vorne, mal hinten

Nach dem Ende seiner ersten Zeit bei den Pinguinen im Jahre 2011 waren Topclubs auf ihn aufmerksam geworden, ehe er sieben Jahre später 2018 zurückkehrte. Köln, Augsburg, Mannheim und Wolfsburg waren seine Stationen, bei allen Clubs war er Stammspieler, anerkannter Teamplayer und geschätzt wegen seiner Vielseitigkeit. Es gibt nicht so richtig viele Kandidaten in der DEL, zumal Deutsche, die im Sturm und in der Abwehr gleichermaßen spielen können.

Riefers weiß um die Qualität dieser Flexibilität, die bei Kaderplaner geschätzt ist. Schließlich gilt es in der Saison immer wieder auf Verletzungen oder Formkrisen des Personals zu reagieren. Und so startete Riefers als Stürmer in die Saison, half dann in der Defensive aus, um auch erneut im Sturm dem Team zu helfen. Im Saisonfinale spielte er konstant in der Defensive.

Philip Riefers’ Bekenntnis: „Ich spiele lieber hinten“

An wechselnde Einsatzorte im Team hat sich Riefers längst gewöhnt: „Das hatten wir vor meinem Wechsel vor einem Jahr auch so besprochen, dass ich da spiele, wo ich gebraucht werde.“ Auch auf seinen anderen Stationen in der DEL war das so. Riefers, der Wanderer zwischen den Reihen.

Gleichwohl macht er keinen Hehl daraus, wo es ihm am besten gefällt: „Ich spiele lieber hinten.“ Mit Garrett Noonan habe es super geklappt. „Wir verstehen uns auch privat gut.“ Und nachher auch mit Alex Trivellato habe er gut harmoniert. Der Deutsch-Italiener hat seinen Vertrag bei den Pinguine bereits verlängert. Bei Riefers sollte es nach dessen Aussage offenbar auch nicht mehr allzu lange dauern.

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