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Oliver Mebus bleibt bei den Pinguinen - Geschäftsführer Robert Haake geht

Oliver Mebus bleibt bei den Pinguinen - Geschäftsführer Robert Haake geht

Krefeld Pinguine und Geschäftsführer Robert Haake beenden gemeinsame Zusammenarbeit.

Krefeld. „Oliver gehört zu den größten Verteidigertalenten, die wir in Deutschland überhaupt haben. Er hat sich in der DEL etabliert und mit seiner Größe beste Voraussetzungen, auf Jahre eine bestimmende Figur in der DEL zu werden. Entsprechend froh sind wir, seinen Vertrag verlängert zu haben. Er soll eine Säule unserer Mannschaft in den nächsten Jahren sein,“ freute sich der sportliche Berater Rüdiger Noack nach erfolgter Unterschrift.

Einer der jungen Spieler, die in dieser Saison eine große Rolle übernahmen und das Team letztlich in die Playoffs brachten, ist Oliver Mebus. Mit +17 weist der 21-jährige Blueliner die drittbeste +/- Statistik im Team der Schwarz-Gelben auf. Damit muss er sich in dieser Statistik nur Daniel Pietta und Marcel Müller beugen. Entsprechend groß war das Interesse aller Verantwortlichen, den mit 2,07 m längsten Spieler der Liga weiter an die Schwarz-Gelben zu binden.

Schon lange war man in Gesprächen, wollte allerdings zunächst die Playoffs abwarten und alle Konzentration auf das Sportliche lenken. Auch wenn Mebus als unerfahrenster Verteidiger im Team von Rick Adduono in den letzten Spielen mit der unliebsamen Rolle als siebter Verteidiger Vorlieb nehmen musste, so war er doch einer der Spieler, die in dieser Saison die beste Entwicklung genommen haben.

Defensiv solide und immer wieder mit guten Aktionen nach vorne zeigte sich sich der Linksschütze als stabile Säule des Teams. Das beweist auch die Tatsache, dass er zu den Spielern zählt, die Bundestrainer Pat Cortina nach Ende der Saison für die Pinguine in den Vorbereitungskader auf die Eishockey-Weltmeisterschaft berief. Zwar sind seine Chancen auf eine letztendliche WM-Teilnahme nicht eben groß, wenn alle Spieler der Topteams zum Kader stoßen, dennoch aber ist es eindrucksvoller Beleg seiner stets starken Leistungen.

Entsprechend gehörte er ohne Frage zu den Spielern, die ligaweites Interesse hervorriefen. Doch letztlich machten die Pinguine, wie zuvor schon bei Driendl, Sonnenburg oder auch Sofron, auch hier das Rennen und so setzte der Mann, der schon in der DNL für Krefeld aufgelaufen war, eine Unterschrift unter einen neuen Jahresvertrag bis 2016, der zusätzlich eine teamseitige Option für eine weitere Spielzeit beinhaltet.

Im kommenden Jahr will der Sportstudent den nächsten Schritt machen und eine noch größere Rolle im Team übernehmen. Die Chance dazu wollen ihm die Pinguine nur zu gern geben.

Damit stehen die folgenden Spieler für die kommende Saison unter Vertrag: Duba (bis 2016), Klein (2016), Supis (2017), Sonnenburg (2017), Fischer (2016), St. Pierre (2016), Weihager (2016, Hanusch (2016), Pietta (2025), Driendl (2018), Kretschmann (2017), Mieszkowski (2017), Schymainski (2017), Meisinger (2016), Long (2016), Sofron (2016) und Mebus (2016)

Die Krefeld Pinguine und Geschäftsführer Robert Haake haben dagegen ihre knapp 5-jährige gemeinschaftliche Zusammenarbeit beendet. Im August 2010 trat Robert Haake seine Tätigkeit in seinem neuen Wirkungskreis an und übernahm die Nachfolge von Wolfgang Schäfer. Über die Zeit, die Robert Haake für die Krefeld Pinguine tätig war, konnte der Zuschauerschnitt von gut 3500 Zuschauer auf mittlerweile über 5000 Zuschauer im Schnitt gesteigert werden.

Robert Haake brachte auch diverse Promotionaktionen und den neu geschaffenen Partner Pool mit auf den Weg. Die Geschäftsführung wird zunächst kommissarisch vom aktuellen Aufsichtsrat der KEV Pinguine Eishockey GmbH mit übernommen. Der Aufsichtsrat ist optimistisch, mit geringem Abstand einen neuen schlagfertigen Vertreter für die Position zu finden und präsentieren zu können.