Nationalspieler Marcel Noebels sorgt sich um die Krefeld Pinguine

Krefeld Pinguine : Marcel Noebels sorgt sich um die Krefeld Pinguine

Dass es wegen finanzieller Probleme mal wieder schlecht um den KEV steht, beschäftigt den Eishockey-Nationalspieler. Er sagt: „Krefeld braucht die Liga, und die Liga braucht Krefeld.“

Am Sonntagabend war Marcel Noebels mal wieder zu Hause. Nach dem Sonntagsspiel seiner Eisbären Berlin in Straubing fuhr der Eishockey-Nationalspieler zu seinen Eltern nach Tönisvorst und verbrachte auch den Montag dort. Möglich macht das der Deutschland Cup, das Vier-Länder-Turnier steigt um die Ecke in Krefeld, dort, wo der 27-Jährige einst das Eishockeyspielen erlernte. Dass er am heutigen Samstag (13 Uhr/Sport 1) in der alten Heimat gegen die Schweiz sein 80. Länderspiel bestreiten darf, ist für ihn etwas Besonders. Erst recht, weil die Eltern dabei sein können. „Sonst müssen sie 600 Kilometer fahren, jetzt fahren sie fünf Kilometer“, sagt Noebels, der nach wie vor auch seinen alten Verein im Blick hat. Dass es wegen finanzieller Probleme mal wieder schlecht um den KEV steht, beschäftigt ihn: „Ich hoffe, dass das Thema irgendwann mal aufhört und dass man nicht jedes Jahr darüber redet, ob es hier weitergeht. Krefeld braucht die Liga, und die Liga braucht Krefeld.“ Derzeit braucht auch das Nationalteam Krefeld. Das 1:1 beim 4:3 am Donnerstag gegen Russland erzielte KEV-Urgestein Daniel Pietta, vorbereitet von? Genau, Marcel Noebels.

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