Krefelder kassieren in Ingolstadt die siebte Pleite in Folge

Eishockey: Krefeld Pinguine verlieren in Ingolstadt völlig chancenlos

In Ingolstadt kassieren die Krefeld Pinguine die siebte Niederlage in Folge. Eine Trendwende gegen die momentane Negativserie ist nicht in Sicht.

Die Niederlagenserie der Krefeld Pinguine fand am Freitagabend auch in Ingolstadt ihre Fortsetzung. Die Schwarz-Gelben unterlagen mit 0:4 – die siebte Pleite in Folge.

Es deutet momentan vieles darauf hin, dass die Eiszeit der Krefelder auch in dieser Spielzeit nach der Hauptrunde vorzeitig beendet sein wird. Eine Trendwende gegen die momentane Negativserie ist nicht in Sicht. Vielleicht kommt das Derby gegen die Kölner Haie am Sonntag (16:30 Uhr) gerade noch zur rechten Zeit. Denn mit einer weiteren Niederlage gegen die Domstädter dürfte die Chance auf die Teilnahme an den Playoffs auf ein Minimum sinken.

Zu Beginn des Spiels sah es für
die Pinguine noch ganz gut aus

Dabei war der Auftakt für die Pinguine an der Donau vielversprechend. Philipp Kuhnekath traf nach wenigen Sekunden den Pfosten (1.). Kuhnekath stand wieder im Kader, weil mit Travis Ewanyk, Greger Hanson und Travis Ewanyk drei Angreifer fehlten. Lois Spitzner kam zu seinem zweiten Saisoneinsatz. Die Krefelder verteidigten in den ersten Minuten geschickt, Ingolstadt kam kaum zu Torchancen.

Nach knapp der Hälfte des ersten Drittels lag die Scheibe trotzdem hinter Dimitri Pätzold im Tor. Thomas Greilinger fälschte einen Distanzschuss von Sean Sullivan unhaltbar ab (11.). Als Torsten Ankert nur neun Sekunden auf der Strafbank Platz genommen hatte, erhöhte Darin Olver auf 2:0. Nach einem Schuss von Greilinger verwandelte Olver den Nachschuss.

Die Schiedsrichter bemühten noch den Videobeweis, weil Brett Olsson Pätzold leicht behindert hatte, doch der Ingolstädter wurde von James Bettauer in den Torhüter gedrückt, so dass der Treffer zählte (12.). Das schockte die Pinguine so sehr, dass sie bis zur ersten Pause zu keiner nennenswerten Torszene mehr kamen.

Die Schwarz-Gelben begannen das zweite Drittel mit einem Überzahlspiel, kamen aber nur zu zwei Distanzschüssen durch Phillip Bruggisser (22.). Danach dominierten die Panther wieder das Geschehen auf dem Eis. Machtlos war Pätzold, als Brandon Mashinter alleine auf ihn zulief und ihn auf der Stockhandseite zum 3:0 überwand (31.). Daraufhin verließ der Torhüter seinen Kasten, Ilya Proskuryakov rückte zwischen die Pfosten.

Pätzold hatte auf der Bank einen Eisbeutel im Nacken. Der 35-jährige war kurz vor dem dritten Gegentreffer mit Garrett Noonan zusammengeprallt und mit dem Hinterkopf gegen den Pfosten geschlagen. Trotz eines weiteren Überzahlspiels kamen die Krefelder auch im Mitteldrittel nicht zum Torerfolg, Chad Costello scheiterte alleine vor Jochen Reimer (39.).

Im letzten Drittel warteten die wenigen mitgereisten KEV-Fans vergebens auf ein Aufbäumen ihrer Mannschaft. Ein weiterer Treffer von Greilinger fand keine Anerkennung, weil der Stürmer es mit dem Schlittschuh erzielt hatte (50.). 125 Sekunden vor Spielende war es erneut Greilinger, der mit einem Schuss durch die Beine von Proskuryakov den 4:0-Endstand erzielte (58.).

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