Krefeld Pinguine: Wieder leere Ränge gegen Grizzlys Wolfsburg

Krefeld Pinguine : Pinguine: Wieder leere Ränge gegen Grizzlys

Im wichtigen Heimspiel am Freitag gegen Wolfsburg bleiben viele Tribünenplätze verwaist.

Wenn die Krefeld Pinguine am Freitagabend im wichtigen Heimspiel auf die Grizzlys Wolfsburg treffen, werden viele Plätze in der Yayla-Arena leer bleiben. Waren die Fans im Derby gegen Köln nach Angaben der Spieler noch ein wichtiger Faktor, wird die Unterstützung gegen Wolfsburg wohl gedämpfter ausfallen. Doch die Niedersachsen waren noch nie ein Zuschauermagnet.

In den vergangenen drei Spielzeiten kamen zu keinem Heimspiel gegen die Grizzlys mehr als 3820 Zuschauer. In zwei Partien unter der Woche waren es nicht mal 3000.

Am Freitag rechnen die Pinguine-Verantwortlichen mit maximal 3500 Besuchern. Dabei geht es um viel.

Beide Teams verlieren
siebenmal in Folge

Punktgleich liegen die beiden Teams außerhalb der Pre-Play-off-Ränge und müssen aufpassen. Genau wie die Pinguine haben die Grizzlys Wolfsburg sieben Spiele in Folge verloren – sie holten keinen einzigen Punkt seit dem 22. September. Die Offensive ist das große Problem der Niedersachsen, seit acht Spielen haben sie nie mehr als zwei Tore geschossen. Außer Torjäger Brent Aubin (sechs Treffer) und Neuzugang Anthony Rech aus Schwenningen (fünf Treffer) enttäuschten die Angreifer.

Umstritten ist daher auch Trainer Pat Cortina, der erst im Sommer die Mannschaft übernahm. Doch der ehemalige Nationaltrainer bekam in dieser Woche Rückendeckung von Manager Charly Fliegauf, der sich sowohl vor das Trainerteam als auch vor die Mannschaft stellte. Doch Fliegauf machte auch deutlich, dass er an diesem Wochenende Punkte erwartet – am Sonntag empfangen die Grizzlys die Iserlohn Roosters. Sonst droht im zweiten Jahr in Folge das Aus nach der Hauptrunde.

In der vergangenen Saison verpassten die Wolfsburger erstmalig nach elf Jahren die Play-off-Runde, Coach Pekka Tirkonen wurde vorzeitig entlassen, und auch der Schweizer Hans Kossmann konnte die Mannschaft nicht auf Kurs bringen. Es war die erste Saison ohne Pavel Gross hinter der Bande, der zu den Adlern nach Mannheim wechselte und eine große Lücke in der Autostadt hinterlassen hat.

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