Krefeld Pinguine unterliegen Straubing Tigers und verpassen DEL-Playoffs

Niederlage gegen Straubing : Die Pinguine enttäuschen komplett - zumindest die meiste Zeit

Die Krefeld Pinguine unterliegen den Straubing Tigers verpassen damit im vierten Jahr in Folge die Playoffs. Ein Eigentor von war der einzige Treffer.

Als um 16:15 Uhr die Schlusssirene in der Yayla-Arena erschallte stand fest, dass für die Pinguine am kommenden Sonntag nach dem 52.Hauptrundenspiel die Spielzeit erneut vorzeitig beendet sein wird. Einzig im letzten Drittel waren die Schwarz-Gelben, die seit der Anfangsphase dem Rückstand hinterherliefen, dem Ausgleich nah und erarbeiteten sich Torchancen.

Zuvor boten sie eine schwache Vorstellung. Mit einem Sieg wären sie durch die zeitgleiche Nürnberger Niederlage zumindest bis zum nächsten Spieltag im Rennen um Platz zehn geblieben.

Das vorletzte Heimspiel der Saison stand im Zeichen des „KidsDay“. Bereits zum achten Mal lud der Fanclub „Die Eistänzer“ Kinder und Jugendliche aus Kinderheimen in Krefeld und Umgebung ein. Rund 350 Kinder aus sieben verschiedenen Heimen waren der Einladung gefolgt und sahen im ersten Drittel eine schwache Vorstellung ihrer Lieblinge. Gerade einmal vier Torschüsse gab die Mannschaft von Brandon Reid auf das Straubinger Gehäuse ab.

Gefährlich wurde es dabei für Torhüter Jeff Zatkoff allerdings nicht. Die Niederbayern warteten geduldig auf die Fehler der Krefelder. Einer dieser Fehler führte zum ersten Torerfolg für die Tigers. Stephan Daschner schoss die Scheibe aus ungefährlicher Position von der Bandenecke auf Dimitri Pätzold. Der Torhüter wehrte nach vorne ab, da stand allerdings nur Patrick Seifert und vom Schlittschuh des Verteidigers prallte der Puck über die eigene Torlinie (4.). Pätzold verhinderte gegen Kael Mouillierat (8.) und Marco Pfleger (11.) einen höheren Rückstand nach 20 Minuten.

Die Krefelder, die auf Greger Hanson verzichten mussten (Fieber), fanden auch im Mitteldrittel kaum ins Spiel. Zwei Überzahlspiele ließen sie ungenutzt, Daniel Pietta vergab die beste Möglichkeit (25.). Der Einsatz von Pietta, der in Bremerhaven nach einem Zusammenprall einen Pferdekuss davongetragen hatte und nach dem ersten Drittel nicht weiterspielen konnte, war vor dem Spiel fraglich, doch der Center wollte unbedingt auflaufen. Dass der Rückstand bei nur einem Gegentor bleib, lag zum einen an Pätzold und an der Schussungenauigkeit der Gäste, denn Travis Mulock (22.) und Daschner (32.) trafen jeweils nur den Pfosten.

Reid brachte im letzten Drittel seine Paradereihe bei fast jedem zweiten Wechsel aufs Eis, doch auch das Erfolgstrio konnte die 14.Niederlage im 25. Heimspiel nicht verhindern. Chancen waren insbesondere für Torjäger Jacob Berglund vorhanden, doch auch der Schwede konnte Zatkoff nicht überwinden. In den Schlusssekunden lag der Puck nach einem Schuss von Vinny Saponari frei im Torraum, doch auch dort war ein Straubinger Verteidiger schneller an der Scheibe als die Krefelder (60.).

Mehr von Westdeutsche Zeitung