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Krefeld Pinguine treffen auf ausgedünnte Schwenninger Wild Wings

Eishockey : Krefeld Pinguine treffen auf Wild Wings - Rynnäs fällt bis Saisonende aus

Bei den Krefeldern sind alle fit – außer Jussi Rynnäs, der den Rest der DEL-Saison ausfällt.

Wenn die Schwenninger Wild Wings am Mittwoch, 19.30 Uhr, in der Yayla-Arena auflaufen, wird ein Spieler fehlen, den sie erst im Laufe der Saison unter Vertrag genommen hatten: Jordan Caron. Am 21. November verpflichtete der Schwarzwaldclub den Ex-Krefelder, jetzt ist er auch schon wieder weg. In der vergangenen Woche gaben die Wild Wings die sofortige Vertragsauflösung mit Caron bekannt. Der 29-Jährige hatte darum gebeten, um ein Angebot aus Genf anzunehmen; er schloss sich dem Schweizer Erstligisten Servette bis Saisonende an. 24 Spiele (neun Tore) bestritt Caron für Schwenningen – immerhin vier Begegnungen mehr als er in seinen zwei Spielzeiten in Krefeld absolviert hat.

Schwenninger Wild Wings geben zuletzt fünf Spieler ab

Doch Caron ist nicht alleine. Anders als die Pinguine, die sich gegen die Abgabe von Spielern entschieden haben, haben neben Caron mit Ersatztorhüter Ilya Sharipov, Simon Danner, Matt Carey und Markus Poukkula bereits fünf Spieler den Verein vorzeitig verlassen. Denn die Wild Wings finden sich einmal mehr trotz Etat-Erhöhung vor der Spielzeit abgeschlagen am Tabellenende wieder. Trotz der wirtschaftlichen Vernunft sorgte die Abgabe der Spieler vor allem bei den Schwenninger Dauerkarteninhabern für Unmut. Am vergangenen Freitag gab es gegen die Kölner Haie keine Unterstützung von den Rängen. Trotzdem reichte es nach zuvor sechs Niederlagen in Folge zu einem 1:0-Sieg gegen den rheinischen Krisenclub.

Personell kann Trainer Pierre Beaulieu beim Duell gegen Schwenningen nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Torhüter Jussi Rynnäs sind alle Feldspieler fit, auch der in Iserlohn zurückgekehrte Justin Hodgman ist wieder voll einsatzfähig. Für Rynnäs ist die Saison hingegen beendet. Wie Sportdirektor Matthias Roos am Dienstag bestätigte, wird der Finne in den nächsten Tagen an der Hüfte operiert und wird in dieser Saison kein Spiel mehr für die Pinguine machen.

Wie es in der kommenden Spielzeit aussieht, ließ Roos dabei ebenso offen wie die Zukunft anderer Spieler. „Es gibt derzeit nichts zu sagen. Die Priorität liegt darauf, dass wir auf dem Notartermin nächste Woche die Stammkapitalerhöhung durchbringen können. Danach werden wir uns zu personellen Angelegenheiten für die nächste Saison äußern.“ Kurzfristig scheint ein Abgang einzelner Spieler trotz mehreren Anfragen also als unwahrscheinlich. Stattdessen lizenzierten die Krefelder Jonas Natterer. Der 17-jährige Torhüter aus der U20-Mannschaft des KEV wird für die kommenden Spiele als Ersatz hinter Oskar Östlund und Ennio Albrecht in den erweiterten Kader aufgenommen.