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Krefeld Pinguine trauern um Dieter Berten

Eishockey : Pinguine trauern um Dieter Berten

Eine traurige Nachricht mussten die Krefeld Pinguine in diesen Tagen überbringen. Der langjährige Gesellschafter Dieter Berten ist am vergangenen Woche gestorben. Berten wurde 86 Jahre alt. Berten war seit Gründung der KEV Pinguine Eishockey GmbH im Jahr 1995 Gesellschafter gewesen.

Der Krefelder Architekt bildete gemeinsam mit Wolfgang Schulz, Helmut Borgmann und Christian Weyers bis zum Jahr 2018 zudem den Aufsichtsrat der Pinguine. Seine Anteile (46 Prozent) hatte Berten im September 2018 an die Firma Energy Consulting um den den russischen Geschäftsmann und KFC-Präsidenten Mikhail Ponomarev übertragen. „Ich bin gerne Gesellschafter der Pinguine gewesen, möchte mich nun jedoch zurückziehen und das Geschehen aus der Zuschauerperspektive verfolgen. Wir haben viele Höhen und Tiefen erlebt. Unvergessen bleibt sicherlich die Deutsche Meisterschaft 2003 mit dem Finalsieg über die Kölner Haie“, hatte Berten vor anderthalb Jahren mitgeteilt. Gesellschafter Wolfgang Schulz lobte seinen langjährigen Partner für sein „nicht selbstverständliches Engagement für den Eshockeysport in Krefeld. „Ohne ihn wäre Eishockey in Krefeld, vor allem in den letzten Jahren, auf DEL-Niveau nicht möglich gewesen. Er stand in all den Jahren 100 Prozent hinter den Pinguinen und war in weniger erfolgreichen Spielzeiten immer bereit Verluste mitzutragen und finanzielle Löcher zu stopfen“, so Schulz.