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Krefeld Pinguine: Neuer Cheftrainer soll diese Woche noch kommen

Eishockey : Pinguine: Neuer Cheftrainer soll diese Woche noch kommen

In der Trainerfrage bahnt sich eine schnelle Entscheidung an. Bereits diese Woche soll ein neuer Pinguine-Trainer bekanntgegeben werden, der den Kanadier Pierre Beaulieu als Cheftrainer ablösen wird.

Für Roger Nicholas geht es derzeit Schlag auf Schlag. Nach der Rettung der Krefeld Pinguine durch die Schweizer Save‘s AG, wurde der US-Amerikaner als neue Führungsperson etabliert und ist binnen weniger Tage zum Geschäftsführer und Sportdirektor der Krefelder geworden. Nach dem Rückzug von Matthias Roos hat der Nicholas, der sich eigentlich mehr im sportlichen Bereich sieht, nun beide Positionen inne. Damit folgt der 62-Jährige dem Wunsch von Neu-Eigentürmer Stefano Ansaldi. „Die Position muss besetzt werden und Herr Ansaldi hat klargemacht, dass er derzeit keinen anderen als mich als Geschäftsführer haben möchte“, erklärt Nicholas im Gespräch mit dieser Redaktion.

Mindestens ein halbes Jahr wird er US-Amerikaner nach eigener Aussage nun Geschäftsführer bleiben und hat sich für den Posten den sportlichen Leiters zudem Unterstützung ins Boot geholt. So wird der erst 24-jährige Sergejs Saveljevs als Assistent im sportlichen Bereich zu den Pinguinen kommen. Der Lette war vor einigen Jahren als Assistenztrainer bei den Weserstars Bremen (4. Liga) sowie den Bietigheim Steelers (2. Liga) und dem ESC Darmstadt (5. Liga) tätig. Anschließend arbeitete Saveljevs als lizenzierter Spielervermittler für die Agentur Save‘s Corp und machte über die Jahre so Bekanntschaft mit Roger Nicholas, der über Saveljevs sagt: „Er ist sehr energisch, fähig und hat gute Verbindungen. Ich bin auf ihn zugegangen und habe ihn gefragt, ob er mit helfen möchte und er hat zugesagt.“ Derzeit ist Saveljevs in Lugano, soll in den nächsten Wochen aber immer häufiger auch in Krefeld vor Ort sein.

Derweil bahnt sich in der Trainerfrage eine schnelle Entscheidung an. So soll bereits diese Woche ein neuer Trainer bekanntgegeben werden, der den Kanadier Pierre Beaulieu als Cheftrainer ablösen wird. Wer das sein wird, ließ Nicholas ebenso offen, wie die Frage, ob Beaulieu in Zukunft weiter im Trainerteam der Pinguine tätig sein wird. Mit welchem Kader der kommende Trainer planen kann, ist offen. Aufgrund der Coronakrise ist auf dem Spielermarkt eine Art Pause eingekehrt, Nicholas sagt: „Es gibt zwar Entwicklungen, aber vergleichsweise ist es derzeit sehr ruhig.“

Für die Pinguine, die aufgrund der lange ungeklärten Zukunft erst spät in die Planungen für die neue Saison einsteigen konnten, ist dies mit Blick auf die Verpflichtungen von neuen Spielern eher vorteilhaft. In den eigenen Reihen ist indes die Zukunft von Spielern wie Garrett Noonan, Chad Costello, Philip Riefers, Travis Ewanyk oder auch Jacon Lagacé noch offen. Priorität hat derzeit aber ohnehin erst einmal die Fertigstellung der Lizenzunterlagen, die bis zum 24. Mai bei der DEL eingereicht werden muss. Ob und in welcher Form die kommende Saison überhaupt starten kann, ist derzeit aber unklar.