Krefeld Pinguine: Kirill Kabanov im Interview

Krefeld Pinguine: Kirill Kabanov - Einer aus der feinen Spartak-Schule

Zusammen mit Trainer Brandon Reid wechselte Kirill Kabanov (26) im Frühjahr von den Aalborg Pirates an den Niederrhein.

Kirill Kabanov, 1992 in Moskau geboren, durchlief bei Spartak Moskau die feine Eishockeyschule. Sein Heimatverein ist mehrfacher Meister und fünffacher Spengler Cup-Sieger. Mit erst 16 Jahren gab das großgewachsene Sturmtalent in der ersten Mannschaft des Traditionsklubs 2008 sein Profidebüt. 2009 gewann er u.a. mit den heutigen NHL-Stars Wladimir Tarassenko und Dmitri Orlov, bei der U18-WM in den USA Silber. Ein Jahr später wurde er von den New York Islanders gedrafted. Verletzungen verhinderten dort den ganz großen Durchbruch. Seit vier Jahren ist Kabanov zurück in Europa, feierte im dänischen Aalborg zusammen mit Trainer Brandon Reid 2018 den Meistertitel.

Warum haben Sie sich in der DEL für Krefeld entschieden?

Kirill Kabanov: Wir haben es in Aalborg geschafft, mit einem kleinen Budget etwas Großes zu erreichen. Als mein Coach mich fragte, ob ich mit nach Krefeld kommen würde, bin ich ihm gefolgt. Hier versuchen wir jetzt den Erfolg von Aalborg zu wiederholen. Krefeld und die DEL waren für mich eine gute Gelegenheit, in einer größeren Liga als in Dänemark zu spielen.

Was war Ihr schönstes Eishockeyerlebnis?

Kabanov: Der Sieg beim Memorial Cup in der WHL mit Shawinigan. Es war das erste Mal in 57 Jahren, dass Shawinigan einen Titel gewonnen hat. Auch die Meisterschaft mit den Aalborg Pirates im vergangenen Jahr wird unvergesslich bleiben. Aalborg musste 37 Jahre auf einen Titel warten.

Welchem Eishockeytraum streben sie nach?

Kabanov: Wenn ich meine beiden Söhne als Eishockeyprofis auf dem Eis sehen könnte. Oder als Profis in einer anderen Sportart.

Womit verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

Kabanov: Am liebsten verbringe ich die Zeit mit meiner Familie und meinen Söhnen Tim (3) und Luca (1). Die zwei brauchen viel Beschäftigung. Ich beschäftige mich auch gerne mit archäologischen Themen.

Wo haben Sie Ihren letzten Urlaub verbracht?

Kabanov: Ich reise gerne durch die Welt. Das letzte Ziel war Island. Bevor die Kinder kamen, bin ich mit meiner Frau Vika durch die Welt gereist: Peru, Sri Lanka, Thailand.

Das ganze Interview mit Kirill Kabanov lesen Sie in „Pinguine hautnah“ am Freitag in der WZ.

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