Krefeld Pinguine: Erst Ingolstadt, dann Sambafahrt mit 400 Fans

Direkte Revanche : Erst Ingolstadt, dann Sambafahrt mit den Krefeld Pinguinen

Insgesamt rund 400 Fans begleiten die Pinguine zum Spiel nach Bremerhaven. Am Sonntag fahren Team und Anhänger dann gemeinsam zurück.

Außerhalb der Playoffs ist es ungewöhnlich, dass zwei Mannschaften in aufeinanderfolgenden Spielen gegeneinander antreten und direkt Revanche nehmen können. Diese Möglichkeit bietet sich heute Abend (19.30 Uhr) dem ERC Ingolstadt, denn der Spielplan der Deutschen Eishockey Liga (DEL) will es so, dass die Pinguine wie bereits am vergangenen Sonntag mit den Schanzern die Schläger kreuzen.

Die Mannschaft von Doug Shedden hat in der Yayla-Arena einiges gutzumachen, denn ausgerechnet die sportlich taumelnden Pinguine waren es am Sonntag, die durch den 4:1-Erfolg den Oberbayern nach zuvor vier Siegen in Folgen die erste Niederlage beibrachten. Die Folge: Der ERC hat den vierten Tabellenplatz, der im Playoff-Viertelfinale das Heimrecht bedeutet, an die Eisbären Berlin verloren. Erst am Freitag hatten sie sich diesen Platz durch einen Sieg im direkten Duell erkämpft. Personell hat der Club an der Donau in der vergangenen Woche eine Änderung vorgenommen. Der in dieser Saison nicht überzeugende Verteidiger Ville Koistinen hat um Vertragsauflösung gebeten und sich dem tschechischen Erstligisten Sparta Prag angeschlossen. Für den Finnen wechselte Steven Seigo nach Ingolstadt. Der Offensivverteidiger, der in der vergangenen Spielzeit das Trikot der Straubing Tigers trug, gab am Sonntag gegen die Schwarz-Gelben sein Debüt. Für die Pinguine wird es darauf ankommen in der Defensive kompakt und fehlerfrei zu spielen. Außerdem sollten sie Strafen vermeiden, denn der ERC Ingolstadt verfügt über das beste Überzahlspiel der Liga. Am Sonntag mussten die Schwarz-Gelben den einzigen Treffer mit einem Mann weniger auf dem Eis hinnehmen.

Am Sonntag fahren Team und Anhänger gemeinsam zurück

Rund 4500 Tickets setzten die Pinguine im Vorfeld für das erneute Aufeinandertreffen mit den Schanzern ab. In den Sozialen Netzwerken riefen erneut Fanvertretungen der Pinguine dazu auf, die „Halle trotz der schwierigen Umstände voll zu machen“.

Nach dem Duell mit den Panthern steht am Sonntag das Auswärtsspiel beim Angstgegner aus Bremerhaven an. „Sie sind gut drauf und gerade zuhause schwer zu schlagen“, sagt Pinguine-Trainer Pierre Beaulieu. An der Unterstützung in der Eisarena am Wilhelm-Kaisen-Platz wird es nicht mangeln. Rund 400 Fans werden mit einem Sonderzug mit an die Nordseeküste fahren.

Zurück geht es dann am Sonntag nach dem Spiel gemeinsam mit dem Team. „Das ist für uns gerade in der jetzigen Situation eine tolle Unterstützung und wir hoffen natürlich, dass wir mit unseren Fans auf der gemeinsamen Rückfahrt einen Sieg feiern können“, so Beaulieu. Eine gemeinsame Fahrt mit den eigenen Anhängern sei auch auch immer eine gute Möglichkeit, sich auszutauschen und näher zu kommen.