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Krefeld Pinguine: Donatelli vertraut seinen Torhütern

Eishockey : Krefeld Pinguine: Donatelli vertraut seinen Torhütern

Der us-amerikanische Cheftrainer der Krefeld Pinguine sieht die Ursache für die Gegentorflut nicht bei Nikita Quapp oder Sergei Belov.

„Wir müssen besser werden“, so simpel beschrieb Clark Donatelli am Mittwoch in der Pressekonferenz sein Fazit nach den ersten beiden Niederlagen der Saison in der DEL. „Das ist vielleicht das einzig gute an unserer aktuellen Situation. Es sind nicht die anderen, die uns ausbremsen, wir sind es selber. Das heißt aber auch, wir können etwas daran ändern, wenn wir in unseren Prozessen auf dem Eis besser werden.“ Ein zentraler Punkt dabei laut Donatelli: „Wir müssen besser werden, wenn das Momentum sich im Spiel ändert.“ Gute und schlechte Phasen dürften nicht so krasse Gegensätze auf dem Eis darstellen. Kritik mussten die Pinguine zuletzt auch aufgrund ihrer Torhüterleistungen einstecken. Zwölf Gegentore in zwei Begegnungen sprechen auf den ersten Blick eine klare Sprache. Aber waren die Leistungen der Schlussmänner Nikita Quapp und Sergei Belov auch dementsprechend schwach in den Spielen gegen die Düsseldorfer EG und die Grizzlys aus Wolfsburg? Donatelli findet nicht. „Unsere Torhüter spielen solide. Sie sind sicherlich nicht an der Vielzahl an Gegentoren schuld.“ Viel mehr müsse das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft sich verbessern.

Bergström fällt noch länger
aus und ist keine Alternative

Erst am Donnerstag wird sich laut dem US-Amerikaner entscheiden, welcher Torhüter gegen die Haie starten wird. Oleg Shilin, dritter Torwart der Pinguine, soll zwar derzeit gut trainieren, aber aktuell duellieren sich laut Donatelli Nikita Quapp und Sergei Belov um den Platz im Tor. Klar ist hingegen bereits, dass Alexander Bergström den Schwarz-Gelben vorerst nicht zur Verfügung stehen wird. Der Stürmer leidet nach Angaben der Pinguine an einer Unterkörperverletzung und droht weitere Wochen auszufallen. Bei Laurin Braun und Tom-Eric Bappert sieht der Heilungsverlauf hingegen deutlich besser aus. Beide erwartet Donatelli in den kommenden Wochen zurück im Kader in der DEL. Für das Spiel am Freitag gegen die Kölner Haie sind beide jedoch noch keine Alternative.

Ob es Veränderungen in der Zusammenstellung der Reihen geben wird, werde sich nach den nächsten Trainingstagen abzeichnen, so Donatelli. Die Hoffnungen bei den Pinguinen ruhen im Sturm vor allem der Reihe um Jeremy Bracco, der an der Seite von Niclas Lucenius und Lucas Lessio bisher der torfgefährlichste Angreifer der Krefelder ist. „Er könnte das Momentum zu unseren Gunsten kippen lassen beispielsweise, aber auch jeder andere kann das. Wir müssen gegen Köln konzentriert zu Werke gehen und unsere Aufgaben abarbeiten“, so Donatelli. Kleine, vermeintlich nichtige Erlebnisse sollen dem Team dabei helfen, das Selbstvertrauen wiederzugewinnen. „Wir schauen von Spielphase zu Spielphase. Haben wir die ersten fünf Minuten überstanden, sind die nächsten dran. Ist das erste Drittel geschafft, schauen wir aufs nächste“, erklärt Donatelli seinen Schritt-für-Schritt-Weg, mit dem möglichst schon gegen Köln der Fokus über die gesamten 60 Minuten hochgehalten werden soll.

DEL-Club empfiehlt, 3G-Bändchen am Donnerstag abzuholen

Nach dem starken Zuschauerinteresse zum Auftakt gegen die DEG (knapp 5000 Besucher waren in die Yayla-Arena gekommen), laufe der Vorverkauf gegen die Haie gut. Die Pinguine bieten auch wieder am Tag vor dem Heimspiel an, sich bereits das für den Zugang benötigte 3G-Bändchen abzuholen. „Abgeholt werden können sich die Armbändchen wie bereits letzte Woche am Donnerstag zwischen 9.30 und 12.30 Uhr sowie zwischen 13.30 und 17 Uhr vor der Pinguine-Geschäftsstelle oder am Spieltag selber ab 17 Uhr“, teilt der DEL-Club mit und weist darauf hin, dass das Bändchen direkt nach der Nachweiserbringung angelegt werden muss und erst zum Ende des Spiels und dem Ausgang aus der Arena abgelegt werden soll.