DEL2 Boris Blank wird Co-Trainer bei den Krefeld Pinguinen

Krefeld · Die Krefeld Pinguine verloren 2:3 gegen die Dresdner Eislöwen. Nach dem Spiel gaben sie einen Zuwachs im Trainerteam bekannt.

Peter Draisaitl (Mitte) war mit der Leistung der Schiedsrichter am Freitagabend nicht einverstanden.

Peter Draisaitl (Mitte) war mit der Leistung der Schiedsrichter am Freitagabend nicht einverstanden.

Foto: samla.de

Die Krefeld Pinguine haben am Freitagabend mit 2:3 gegen die Dresdner Eislöwen verloren. Das Spiel stand im Zeichen von Hockey is Diversity. Deshalb wärmten sich die Krefeld Pinguine in speziellen Regenbogen-Design-Trikots auf. Im Tor spielte Matthias Bittner anstelle von Hendrik Hane. Ursprünglich sollte der Düsseldorfer Förderlizenz-Torwart auf dem Eis stehen.

Das Spiel begann zäh, aus Sicht der Pinguine. Torschüsse waren Mangelware im ersten Drittel. Erst in der 14. Spielminute hatte Zach Magwood die erste Topchance. Sein Alleingang auf das Dresdner Tor endete aber im Schoner von Torwart Janick Schwendener. Besser machte es Alexander Weiß beim zweiten Schuss. Aus dem Nichts erzielte der Kapitän die Führung für die Pinguine. Dresden war dennoch die bessere Mannschaft. Ein Tor konnten sie zunächst nicht erzielen. Den Ausgleich erzielten die Sachsen dann eher kurios. Ein Schuss von David Suvanto auf das Tor von Matthias Bitter glaubte dieser in seiner Fanghand zu haben, allerdings war die Scheibe dort nicht, sondern fand irgendwie den Weg ins Tor, 1:1. Nach einer Matchstrafe gegen Dennis Miller gelang den Gästen die Führung. Die schwachen Schiedsrichter übersahen kurze Zeit vorher einen klaren Stockschlag ins Gesicht von Miller, nachdem dieser sogar auf der Bank behandelt werden musste. Im Pinguine Powerplay erzielte Leon Niederberger nach herrlicher Kombination den Ausgleich. Nur zwei Minuten später schossen die Eislöwen den 3:2 Siegtreffer.

Direkt nach Abpfiff der Partie gaben die Pinguine bekannt, dass Boris Blank in den Trainerstab aufgenommen wird. Der 44-Jährige gehörte dem Trainerteam in der Saison 2019/2020 an. Geschäftsführer Peer Schopp erklärte: „Sein Fachwissen auf und neben dem Eis ist unbestritten. Er verkörpert die Professionalität, die wir im gesamten Verein weiter fördern und forcieren möchten.“ Boris Blank ergänzt: „Ich habe die Entwicklung und die Leistung der Mannschaft genau verfolgt und freue mich auf die Arbeit.“

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