1. Sport
  2. Eishockey
  3. Krefeld Pinguine

Krefeld Pinguine: Bergman kommt aus Wolfsburg - Eis für die Yayla-Arena

DEL : Bergman aus Wolfsburg verpflichtet

Die Krefeld Pinguine arbeiten weiter am Komplettumbau der Mannschaft. Mit Wade Bergman kommt noch ein Verteidiger.

Die Kompletterneuerung der Krefeld Pinguine geht weiter voran. Wie der Eishockeyverein am Mittwoch mitteilte, wurde 30-jährige Verteidiger Wade Bergman verpflichtet. Der Deutsch-Kanadier war zuletzt für den Ligakonkurrenten Grizzlys Wolfsburg aktiv. Bergman lernte das Eishockeyspielen in seiner Geburtsstadt Calgary und spielte für verschiedene Vereine in unterschiedlichen Nachwuchsligen.

Nahezu die komplette Defensivabteilung ist neu

Nach vier Jahren und einem Meistertitel im Eishockeyteam der University of Minnesota-Duluth wechselte Bergman nach Skandinavien und spielte dort bis 2016 in den ersten Ligen von Schweden, Norwegen und Dänemark. Die letzten vier Jahre verbrachte er in der DEL mit jeweils zwei Spielzeiten in Bremerhaven und Wolfsburg. In dieser Zeit kommt der Verteidiger auf 219 Spiele und 90 Scorerpunkte auf deutschem Eis.

Wade Bergman ist nach eigenen Angaben glücklich über den Transfer an den Niederrhein: „Ich freue mich sehr, ein Teil der Krefeld Pinguine zu sein. Nach guten Gesprächen mit Chefcoach Glen Hanlon bin ich sehr von seiner Einstellung und seinem Spielstil überzeugt. Als offensiver Verteidiger möchte ich mit schnellem und intensivem Pass- und Laufspiel dem Team weiterhelfen.“

Damit scheint auch das Verteidigerpuzzle der Pinguine so gut wie komplett zu sein. Mit Bergman, Kristofers Bindulis, Christian Bull, Mirko Sacher und Daniil Valitov haben die Schwarz-Gelben nahezu die gesamte Defensivabteilung personell neu bestückt.

Für die Stammkräfte der vergangenen Saison – allen voran Alex Trivellato – könnte es eng werden im Kader von Neu-Trainer Glen Hanlon. Dazu passt, dass beim Management des Deutsch-Italieners nach WZ-Informationen von Seiten der Pinguine vorgefühlt wurde, ob der 27-Jährige sich einen ligainternen Wechsel vorstellen könne. Auch für Tom-Eric Bappert und Mike Schmitz dürften die Transferaktivitäten bedeuten, dass es in der neuen Spielzeit für sie eher im Dress der Oberligamannschaft aufs Eis geht, anstatt in der Yayla-Arena.

1606 Sitzplätze in der Yayla-Arena dürfen genutzt werden

Rund zwei Monate vor dem Liga-Start in der DEL dürften die drängendsten Transferfragen bei den Pinguinen geklärt sein. In rund zwei Wochen soll das Training der Schwarz-Gelben starten. Passend dazu wird jetzt die Eisfläche in der Yayla-Arena langsam vorbereitet. „Wasser Marsch! Der Countdown für die Eiszeit beginnt!“, teilte die Seidenweberhaus GmbH auf ihren Social-Media-Kanälen passend dazu mit.

Die Anküdnigung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, zukünftig wieder mehr Zuschauer bei Sportveranstaltungen zuzulassen, dürfte auch an der Westparkstraße für Beruhigung sorgen. 20 Prozent der Plätze in der Yayla-Arena dürfen laut Laschet Stand jetzt in Zukunft bei Spielen der Pinguine belegt werden. Für die Yayla-Arena würde dies eine Kapazität von 1606 Sitzplätzen bedeuten.