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Kommentar zur Rettung der Krefeld Pinguine: Neuanfang statt Super-Gau

Krefeld Pinguine : Neuanfang statt Super-Gau

Es ist vollbracht: Die Krefeld Pinguine sind gerettet. Dank des Engagements von Dirk Wellen und Zugeständnissen an die Energy Consulting gehen Mikhail Ponomarev und die Schwarz-Gelben getrennte Wege.

Endlich möchte man meinen, ohne genau zu Wissen, wessen Vorwürfe in den vergangenen Monaten eigentlich die schlimmeren waren. Am Ende muss man froh sein, dass der Eishockeysport in Krefeld eine bessere Zukunft hat. Denn nach dieser sieht es aus. Zumindest wenn man den Worten der Verantwortlichen Glauben schenkt.

Die Abkehr von Ponomarev soll der Startschuss für etwas ganz Großes sein. Dass es aber erst einen Super-Gau in Form der drohenden Insolvenz brauchte, damit die Retter sich zeigen, sagt auch etwas über den Eishockeystandort Krefeld aus. Wenn die Pinguine wirklich ein wichtiges Aushängeschild der Stadt sein sollen, muss jetzt mehr Unterstützung erfolgen. Auf nahezu allen Ebenen. Nur dann kann ein Neuanfang gelingen.

Wellen: „Man muss mindestens sechs bis sieben Millionen Euro haben“