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KEV: Beechey und Long in Reihe vier

KEV: Beechey und Long in Reihe vier

Trainer Rick Adduono sortiert seine Formationen neu — weil im Kampf um die Pre-Play-offs keine Pfründe zählen.

Krefeld. Es gibt für die Krefeld Pinguine keine Ausreden mehr. Der Liga-Endspurt beginnt Freitag mit dem Duell bei den Straubing Tigers, das unbedingt gewonnen werden muss, wenn die Mannschaft noch eine Chance auf Platz zehn haben will.

KEV: Beechey und Long in Reihe vier

Daniel Pietta, Kapitän für den verletzten Herberts Vasiljevs, sieht die Niederlage gegen die Kölner Haie als abgehakt an und hofft, dass sich seine Mannschaft voll auf die anstehenden Aufgaben konzentriert. „Wir wissen, dass wir eine große Chance vertan haben, ich glaube aber, dass jeder von uns weiß, dass wir noch alles in der eigenen Hand haben“, sagte Pietta nach der Trainingseinheit gestern. Gegen 12.30 Uhr machten sich die Pinguine Richtung Straubing auf.

Trainer Rick Adduono wird seine Mannschaft im Gastspiel beim Tabellenvorletzten wohl noch einmal umbauen. Die erste Offensivreihe mit Marcel Müller, Daniel Pietta und István Sofron —bleibt zwar bestehen, dahinter jedoch würfelte der Kanadier sein Team im Training noch einmal gehörig durcheinander. Gestern bildeten Martin Schymainski, Joel Perrault und Mike Mieszkowski, der von einem Check im Spiel gegen Köln eine ziemlich dicke Lippe davontrug, eine Formation. In Reihe drei agierten Christian Kretschmann, Yared Hagos und Norman Hauner. Tyler Beechey und Colin Long fanden sich mit Dominik Meisinger in Reihe vier wieder. Ob Long als überzähliger Kontingentspieler erneut nicht im Pinguine-Kader stehen wird, entscheidet Trainer Adduono kurzfristig. „Wir müssen die drei verlorenen Punkte gegen Köln in Straubing unbedingt wiederholen“, sagte Adduono. Dass dies jedoch kein leichtes Unterfangen wird, untermauert ein Blick auf die vergangenen Heimauftritte der Tigers. Der Tabellenvorletzte hat seit der 1:3-Niederlage gegen die Krefelder am 11. Januar alle fünf Heimspiele gewonnen. „Es gibt in der DEL keine leichten Spiele und gegen die Mannschaften, die aktuell nichts mehr zu verlieren haben, wird es definitiv schwer“, sagt Pietta. Immerhin konnten die Pinguine bisher jedes ihrer drei Saisonduelle mit den Tigers für sich entscheiden (2:0, 7:3, 3:1).

Beim letzten Aufeinandertreffen waren mit Vasiljevs und Andreas Driendl noch zwei Spieler erfolgreich, die die Pinguine derzeit schmerzlich vermissen. Während Vasiljevs gestern erfolgreich an der Schulter operiert wurde, trainierte Driendl vor dem Teamtraining auf dem Eis. „Es fühlt sich schon ganz gut an“, sagte der Stürmer, der vielleicht im Spiel gegen Schwenningen am Dienstag wieder im Kader steht — wenn alles gut verläuft. Bis dahin sollten die Pinguine mindestens die Punkte gegen Straubing gewinnen, bevor Sonntag Ligaprimus Mannheim kommt.