Jacob Berglund spricht über seinen Job bei den Krefeld Pinguinen

Eishockey : Center Jacob Berglund – der Volltreffer

Der Center hat sich gut eingelebt, fühlt sich wohl bei den Pinguinen. Im Frühjahr führte er Storhamar zur Meisterschaft.

Nach einer unbefriedigenden Saison beim ERC Ingolstadt, seiner ersten Station in DEL, hatte sich Jacob Berglund bei den Krefeld Pinguinen viel vorgenommen. Mit elf Scorerpunkten aus den ersten acht Spielen hat der Center der neuen Paradereihe mit Chad Costello und Jordan Caron die in ihn gesteckten Erwartungen voll erfüllt. „In Ingolstadt konnte ich nicht auf der gewohnten Center-Position spielen“, sagt der 26-jährige Familienvater, der sich mit seiner norwegischen Frau Hilde und Sohn Matteo in Krefeld sehr wohl fühlt. Übrigens endete auch die letzte Spielzeit für Berglund erfreulich. Nach der Trennung von Ingolstadt schloss er sich seinem Ex-Verein Storhamar an, führte die Dragons zur siebten Meisterschaft. Mit 26 Punkten in 14 Play-off-Spielen war Berglund der überragende Mann beim Meister. Im Interview verrät der Schwede was ihn am dem Wechsel nach Krefeld besonders gereizt hat.

Warum haben Sie sich für Krefeld entschieden?

Jacob Berglund: Ich hatte schon vor meiner ersten DEL-Station in Ingolstadt letztes Jahr mit Matthias Roos gesprochen. Wir haben dann im Sommer den Faden wieder aufgenommen und es hat gepasst. Ich mag die Idee hier – zeigen, dass sie besser sind als zuletzt. Das möchte ich nach meinem ersten unglücklich verlaufenen Jahr in der DEL auch.

Waren Sie als Teenager Fan einer Mannschaft oder eines Spielers beim Eishockey?

Berglund: Als Team waren immer die Pittsburgh Penguins mein Favorit. Mein Dad hatte mir mal ein Trikot gekauft und so bin ich zu den Pens gekommen. Jetzt bin ich selber ein Pinguin. Mein Lieblingsspieler war immer Peter Forsberg. Ein unglaublicher Typ.

Was ist Ihr größter Eishockeytraum?

Berglund: Ich möchte mich immer verbessern und auf dem höchstmöglichen Level spielen. Dass ist das, was mich Tag für Tag antreibt.

Was braucht man aus Ihrer Sicht, um Profisportler zu werden?

Berglund: Entschlossenheit, Wille und eine professionelle Einstellung.

Was erwarten Sie von der Saison 2018-19? Was sind Ihre persönlichen Ziele?

Berglund: Ich hoffe persönlich, dass die Saison 2018 deutlich besser läuft, als die letzte. Ich bin in Krefeld gut angekommen. Das Ziel ist, um die Play-off-Plätze mitzuspielen. Ich bin optimistisch, dass das klappt.
Das ganze Interview mit Jacob Berglund lesen Sie in „Pinguine hautnah“ in der Freitagsausgabe.

Mehr von Westdeutsche Zeitung