Krefeld Pinguine: Fritzmeier: „Wollen den Schwung mitnehmen“

Krefeld Pinguine: Fritzmeier: „Wollen den Schwung mitnehmen“

Pinguine-Trainer Fritzmeier fordert vor dem Heimspiel am Freitag gegen Ingolstadt eine Top-Einstellung.

Krefeld. Acht Spiele sind es noch. Dann ist die Eishockey Saison 2015/2016 für die Krefeld Pinguine beendet. Dass die Play-offs ohne die Krefelder laufen, ist schon lange klar, von Herschenken spricht im Lager der Schwarz-Gelben jedoch niemand. Trainer Franz-David Fritzmeier sagt: „Alle sind hochkonzentriert. Wir wollen diese acht Spiele nutzen, um uns weiter zu entwickeln. Der Sommer wird lang.“

An Motivation soll es nicht scheitern. Für viele Spieler im Kader geht es schließlich um ihre Zukunft, egal ob in Krefeld oder bei einem anderen Verein. „Wir spielen mit der Einstellung, als würde es um die Play-offs gehen“, sagt Fritzmeier. Doch vielleicht ist es gerade dieser Druck des Einzelnen, der die Mannschaft besser spielen lässt. Für das Team geht es um kaum noch etwas. Das Thema Play-offs ist gelaufen und damit auch der letzte Druck von der Mannschaft weggenommen, die deutlich befreiter aufspielen kann als noch vor ein oder zwei Monaten.

Und tatsächlich zeigte die Formkurve der Pinguine deutlich nach oben. Die jüngsten beiden Spiele vor der Länderspielpause wurden gegen Köln (3:2) und in Nürnberg (3:1) gewonnen, es war das erste Sechs-Punkte-Wochenende in dieser Saison. Schaut man sich die Formtabelle der vergangenen fünf Spiele an, so stehen die Pinguine mit acht Punkten auf dem siebten Platz. Vor einer Düsseldorfer EG, vor den Iserlohn Roosters und auch vor dem heutigen Gegner, dem ERC Ingolstadt. Ähnlich wie die Pinguine spielen auch die Gäste eine Saison, die weit hinter ihren Ansprüchen liegen. Als Vizemeister in die Saison gestartet, spielen die „Schanzer“ derzeit gerade einmal um die Pre-Play-off-Plätze.

Form hin oder her, was zählt, ist die Endtabelle — nach 52 absolvierten Spielen. Dort stehen die Krefelder noch auf dem letzten Platz, drei Punkte fehlen noch auf die Schwenninger Wild Wings um die „Mission Vorletzter“, wie es auf der Facebook-Seite der Pinguine angekündigt wird, zu erreichen.

Eine Mission, die für Trainer Fritzmeier nur sekundär ist. Was vielmehr zählt, ist die Art und Weise: „Wir wollen in jedem Spiel unser Ding spielen. Wir sind im Hier und Jetzt und haben die Saison noch nicht abgeschlossen. Wir wollen den Schwung jetzt mitnehmen.“

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