Aus in den Play-offs Leere Gesichter bei den Pinguinen

Krefeld · Die Enttäuschung bei den Krefeld Pinguinen sitzt tief. Sie hatten im Play-off-Viertelfinale ein 0:3 in der Serie gegen die Eispiraten Crimmitschau ausgeglichen und ein siebtes Spiel erzwungen. Dieses ging dann in der Overtime verloren.

Kapitän Alexander Weiss (Mitte) ist die Enttäuschung nach dem dramatisch Aus in Spiel sieben anzusehen.

Kapitän Alexander Weiss (Mitte) ist die Enttäuschung nach dem dramatisch Aus in Spiel sieben anzusehen.

Foto: KEV

Ganze 87 Minuten dauerte das siebte und entscheidende Play-off-Viertelfinale der Krefeld Pinguine bei den Eispiraten Crimmitschau. Dann war es Dominic Walsh, der ganz Krefeld in Schockstarre versetzte. Sein Treffer in der zweiten Verlängerung zum 6:5 beendete das Spiel und gleichzeitig die Serie und die damit verbundenen Hoffnungen auf den Wiederaufstieg in die DEL für die Krefeld Pinguine. Während die Eispiraten vor ihrer Fankurve den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern durften, standen die Pinguine mit leeren Gesichtern vor den mitgereisten Supportern. „Es ist so kurz nach dem Spiel nur schwer in Worte zu fassen. Wir haben ein wirklich gutes Auswärtsspiel gemacht, auch in der Verlängerung waren wir die bessere Mannschaft. Wir haben die Serie nicht heute verloren, sondern in den ersten drei Spielen“, sagte ein enttäuschter Leon Niederberger im Kabinentrakt. Kapitän Alexander Weiss ergänzte: „Man kann der Mannschaft den Charakter nicht absprechen, trotzdem hätten wir natürlich gerne das Halbfinale erreicht.“