Ein hartes Programm für die Pinguine bis zum Jahreswechsel

Ein hartes Programm für die Pinguine bis zum Jahreswechsel

Die Pinguine müssen bis Ende Dezember gleich viermal auswärts ran. Das einzige Heimspiel steigt gegen die DEG und ist inzwischen ausverkauft.

Krefeld. In der hektischen Betriebsamkeit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bleibt auch Platz für besinnliche Momente. Ungeachtet der Terminhatz trafen sich Spieler, Angehörige, Betreuer und Funktionäre der Krefeld Pinguine am Dienstag zur Weihnachtsfeier im König-Palast. Die Stimmung war prächtig, für ein paar Stunden rückte der Sport in den Hintergrund. Doch nicht für lange. Denn die nächsten Trainingseinheiten warteten schon auf Vasiljevs & Co., schließlich geht das straffe Programm für die Pinguine weiter.

Drei Spiele stehen bis zu den Feiertagen noch auf dem Terminkalender, bis zum Jahresende sogar noch deren fünf. Morgen, 19.30 Uhr, gastieren die Krefelder bei den Augsburger Panther. Das ist der Auftakt einer Serie von vier Auswärtsspielen, die nur durch das - inzwischen ausverkaufte - rheinische Derby mit den DEG Metro Stars am Sonntag (18.30 Uhr) unterbrochen wird. Denn nur zwei Tage später folgt das Gastspiel am kommenden Dienstag in Berlin (19.30 Uhr, live bei Eurosport), das zweite rheinische Kräftemessen am 2. Weihnachtstag in Köln gegen die Haie, sowie das Auswärtsspiel am 30. Dezember bei den Hamburg Freezers. Ein sportlich wie aufgrund der derzeitigen Witterung reise-technisch anspruchsvolles Programm.

Da werden die Pinguine noch einmal alle Kräfte mobilisieren müssen, wollen sie ihre derzeit gute Ausgangsposition im Play-off-Rennen nicht verspielen. Denn angesichts von vier Auswärtsspielen bei nur einem Heimauftritt drohen die Krefelder in der DEL an Boden zu verlieren.

Mut macht da allerdings die Bilanz, die die Mannschaft von Chefcoach Rick Adduono auf fremden Eis nach der Länderspielpause zu verzeichnen hat. Drei von fünf Begegnungen haben die Pinguine für sich entscheiden können, sie sind zudem im bisherigen Saisonverlauf zusammen mit Nürnberg und Berlin die eifrigsten Punktesammler in der Fremde. Dennoch: „Man darf sich im Kampf um die Play-offs nie sicher sein“, hatte unlängst erst wieder Coach Adduono gewarnt. Schließlich ist gerade mal etwas mehr als die Hälfte der Hauptrunde absolviert. Es ist also noch ein langer Weg, der vor den Pinguinen liegt.