Diese Spieler treffen für die Krefeld Pinguine

Eishockey : Diese Spieler treffen für die Krefeld Pinguine

Die Krefeld Pinguine sind zurück. Derzeit gilt: Wenn die Pinguine spielen, dann fallen Tore. Spektakel ist garantiert.

Die Pinguine sind zurück in der Erfolgsspur. Zumindest vorläufig. Die zwei Siege über Iserlohn und Schwenningen tun allen gut. Fans, Spieler, Trainer, Vorstand. Das Wochenende zeigte, dass die Mannschaft das Spielsystem von Trainer Brandon Reid nach und nach verinnerlicht. Defensiv wie offensiv. Reid sagt: „Die beiden Siege waren sehr gut für unser Selbstvertrauen. Die Atmosphäre in der Kabine ist seit dem ersten Tag gut, aber durch die beiden Erfolgserlebnisse haben die Spieler im Training ein paar Prozent an Leichtigkeit dazugewonnen. Das hat man gemerkt.“

Bei den Pinguinen sind derzeit viele Tore garantiert

Mit 17 Toren aus vier Spielen haben die Krefeld Pinguine die zweitmeisten Treffer aller 14 DEL-Teams erzielt. Nur Iserlohn durfte häufiger jubeln (19). Auf der Kehrseite stehen jedoch 18 Gegentreffer, die zusammen mit Bremerhaven Liga-Höchstwert sind. Derzeit gilt also: Wenn die Pinguine spielen, dann fallen Tore. Spektakel ist garantiert. „Ich bevorzuge lieber ein 3:0 als ein 6:5. Wenn du so viele Gegentore kriegst, heißt es, dass du etwas nicht richtig machst. Daran müssen wir arbeiten“, sagt Reid. Offensiv können sich die Pinguine dabei auf ihre Top-Reihe verlassen. Nach holprigem Start brannten Jacob Berglund, Jordan Caron und Chad Costello in beiden Spielen ein Offensiv-Feuerwerk ab. Das Trio war insgesamt an acht von zehn Treffern am Wochenende beteiligt, beim 6:5-Overtimesieg gegen Iserlohn hatte bei jedem Tor einer der drei Stürmer seinen Schläger im Spiel. Die Folge: Jacob Berglund steht mit drei Toren und vier Assists gemeinsam mit dem Iserlohner Anthony Camara an der Spitze der Liga. Jordan Caron traf bis jetzt dreimal, bereitete zudem drei Tore vor - Platz vier in der Scorer-Rangliste. Die Paradereihe rundet Chad Costello mit vier Punkten ab. Damit steht das Trio teamintern an der Spitze. Reid: „Die Reihe hatte zwei gute Spiele und hat besser zueinander gefunden als zuvor.“

Brandon Reid war auch von der Pietta-Reihe überzeugt

Mit Blick auf die vielen Gegentore fand der Kanadier dennoch ein Makel, sagt: „Sie wissen, dass in der Defensive noch Luft nach oben war. Das hat uns zwei Tore gekostet.“ Hinter der Top-Reihe blieben Vinny Sapponari, Daniel Pietta und Kirill Kabanov im Abschluss unglücklich, für Reid ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis auch dieses Trio regelmäßig trifft. „Sie haben viele gute Chancen erarbeitet und defensiv einiges verhindert. Es fehlen nur Kleinigkeiten.“

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