Die Krefeld Pinguine vor dem Saisonstart 2019/20

Eishockey : Alles ist auf die Play-offs ausgerichtet

Die Krefeld Pinguine haben sich mit vielen erfahrenen Spielern verstärkt.

Was ist das Neue am Team?

Die Krefeld Pinguine haben sich in diesem Sommer vor allem mit erfahrenen Spielern verstärkt. Zudem wurden die Führungsaufgaben im Team neu verteilt. Torsten Ankert wird in seiner zweiten Saison bei den Krefeldern als Kapitän vorangehen, ihm zur Seite stehen das Krefelder Urgestein Daniel Pietta und Zugang Kai Hospelt. Das Trainerteam Brandon Reid und Pierre Beaulieu geht in die zweite Spielzeit. Beide fühlen sich an der Westparkstraße wohl, wollen ihren eingeschlagenen Weg mit einer verstärkten Mannschaft weitergehen.

Wie ist das Personal gemischt?

Bei den Kontingentspielern wurden die Schwachstellen konsequent ausgetauscht. Außer Torjäger Jacob Berglund verließen nur Spieler den Verein, die von der sportlichen Führung nicht für eine Vertragsverlängerung vorgesehen waren. Mit dem finnischen Torhüter Jussi Rynnäs holten die Pinguine einen erfahrenen Schlussmann vom finnischen Topteam Kärpät Oulu. Im Sturm wurden mit Jeremy Welsh, Laurin Braun und Kai Hospelt DEL-Kenner verpflichtet. „Die Chemie im Team scheint in diesem Jahr besonders gut zu sein“, sagt Matthias Roos, Geschäftsführer und Sportlicher Leiter in Personalunion.

Charakteristika des Umfelds

Aufsichtsratschef Wolfgang Schulz hält die Pinguine auch in dieser Spielzeit mit seinem Geld am Leben. Neuer Gesellschafter ist Mikhail Ponomarev, Club-Boss von Fußball-Drittligist KFC Uerdingen. Nicht jeder im Verein ist jedoch auf diesen Namen gut zu sprechen. Schulz’ Hoffnung, einen Nachfolger für seine Person gefunden zu haben, der die Pinguine in die Zukunft führt, scheint mit Ponomarev nicht erfüllbar zu sein.

Wo geht es hin?

Nach vier Jahren ohne Play-offs soll es in diesem Jahr möglichst wieder eine Eishockey-Saison geben, die länger dauert als die Spiele der Hauptrunde. „Wir wollen besser abschneiden, als in der Vorsaison. Deshalb sind die Play-offs das logische Ziel“, sagt Kapitän Torsten Ankert, der im vergangenen Jahr mit den Pinguinen auf Rang elf einlief.

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