Das Torwart-Risiko der Pinguine gegen Wolfsburg

Eishockey: Das Torwart-Risiko der Pinguine

Der 18-jährige Ennio Albrecht ist am Freitag in Wolfsburg im Kader.

Das Trainerteam der Krefeld Pinguine hält für das Auswärtsspiel am Freitag in Wolfsburg am Plan fest, Ilya Proskuryakov nicht mit in die Autostadt zu nehmen. Dafür soll der erst 18-jährige Ennio Albrecht wie zuletzt auch in Augsburg als Backup fungieren. Im Tor steht gegen die Grizzlys Dimitri Pätzold. Die Schwarz-Gelben gehen mit dieser Personalentscheidung bewusst das Risiko ein, bei einer Verletzung von Stammkraft Pätzold einen 18-Jährigen in der DEL ins kalte Wasser zu werfen.

Dafür muss kein Feldspieler mit Lizenz auf die Tribüne. Gegen Wolfsburg soll es dafür wieder Adrian Grygiel und Travis Ewanyk treffen, die nicht im Kader stehen werden.

Ebenfalls fraglich für die Partie ist zudem ausgerechnet Cheftrainer Brandon Reid, der sich am Donnerstag krank abmeldete. Erst am Freitag kurz vor der Abfahrt um 12 Uhr nach Niedersachsen soll laut Sportdirektor Matthias Roos klar sein, ob Reid mit in den Mannschaftsbus steigen wird oder nicht.

Über 5000 Tickets sind für
das Derby gegen Köln verkauft

Am Sonntag spätestens sollte Reid dann wieder wie gewohnt an der Bande stehen. Dann werden die Krefeld Pinguine versuchen, ihre perfekte Derbybilanz in dieser Saison (fünf Siege gegen Düsseldorf, Köln und Iserlohn) auszubauen. Über 5000 Karten wurden im Vorverkauf für das Spiel abgesetzt. Die Verantwortlichen der Pinguine rechnen mit 7000 Zuschauern am Sonntag (16.30 Uhr). „Derbys haben immer diesen besonderen Reiz und Charakter. Die Vorfreude ist bei Spielern und Fans gleichermaßen groß. Wir wollen unsere Serie gegen Köln fortsetzen“, sagt Matthias Roos.

Während der Vorsprung der Pinguine auf den elften Tabellenplatz sechs Punkte beträgt, sind die Haie nach zuletzt drei Siegen in Serie in die Spitzengruppe der Liga vorgedrungen, stehen auf Rang fünf. Im ersten Aufeinandertreffen mit den Haien in dieser Saison hatten die Pinguine durch einen 3:2-Sieg alle drei Punkte aus der Domstadt entführen können. Philipp Kuhnekath war damals sein erster DEL-Treffer gelungen.

Mehr von Westdeutsche Zeitung