Das kanadische Raubein der Krefeld Pinguine

Eishockey : Travis Ewanyk: Das kanadische Raubein

Der Stürmer geht gerne dahin, wo es weh tut und schützt seine Mitspieler.

Er ist der „harte Bursche“, liebt das körperbetonte Spiel. Travis Ewanyk fährt gerne mal die Checks zu Ende,  lässt auch die Fäuste fliegen, wenn seine Kollegen zu hart angegangen werden. Mit 186 cm und über 90 Kilogramm bringt der Kanadier Ewanyk ideale Maße für sein Spiel bei den Krefeld Pinguinen  mit. Dass der 25-Jährige aber auch gut mit dem Eishockeystock umgehen kann, beweist die Tatsache, dass ihn die Edmonton Oilers 2011 gedraftet haben, er im gleichen Jahr für Kanada bei der U 18-WM auflief. Im Interview erklärt er, dass er gerne Play-off-Eishockey wieder nach Krefeld zurückbringen möchte.

Warum haben Sie sich für für die DEL und Krefeld entschieden?

Trawis Ewanyk: Ich wollte in der höchstmöglichen Liga spielen und Krefeld hat mir dazu die Gelegenheit gegeben. Ich hatte ein langes Gespräch mit Matthias Roos und danach ein sehr gutes Gefühl, dass ich hier gebraucht werde.

Waren Sie als Teenager Fan einer Mannschaft oder eines Spielers beim Eishockey?

Ewanyk: Seit meiner Kindheit bin ich großer Fan der Edmonton Oilers. Mein Vater hatte immer Saisontickets und mich zu den Spielen mitgenommen. Mein Lieblingsspieler ist allerdings Sidney Crosby.

Was war Ihr schönstes Eishockeyerlebnis?

Ewanyk: Die U 18-WM für Kanada spielen zu dürfen war schon ziemlich cool. Die fand in Deutschland in Dresden und Crimmitschau statt. Ein tolles Turnier mit großen Spielern, die heute NHL-Stars sind, wie Nikita Kutcherow, Markus Granlund oder John Gibson. Und natürlich der Draft 2011, als ich einen Vertrag bei den Edmonton Oilers bekam. Ein Traum wurde wahr.

Was braucht man aus Ihrer Sicht, um Profisportler zu werden?

Ewanyk: Die Arbeitsmoral ist wichtig, aber vielleicht noch wichtiger ist der Spaß. Man sollte den Sport lieben, den man macht!

Was erwarten Sie von der Saison 2018/19? Was sind Ihre persönlichen Ziele?

: Das wir ein wettbewerbsfähiges Team sind und Playoff-Hockey zurück nach Krefeld bringen. Ich möchte mich persönlich weiter entwickeln und das Spiel in Europa kennenlernen. Meine Aufgabe ist es, im Team verschiedene Rollen einzunehmen. uge

Das ganze Interview mit Travis  Ewanyk lesen Sie in „Pinguine hautnah“ in der Freitagsausgabe.

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