Krefeld Pinguine: Das Aufräumen bei den Krefeld Pinguinen

Krefeld Pinguine : Das Aufräumen bei den Krefeld Pinguinen

In dieser Woche werden die ersten personellen Weichen für die kommende Spielzeit gestellt.

Krefeld. Mit den Sieben auf einen Streich im Derby, endete die Spielzeit nach dem 3:7 bei der DEG für Spieler und das Team der Krefeld Pinguine erst weit nach Mitternacht — bei einem geselligen Zusammensein in einem Szene-Lokal in der City. Feucht-fröhlich ging es zu, schließlich musste auch bei den Spielern der Frust abgelassen werden, auch wenn sie erheblicher Teil des Problems während der Spielzeit waren.

Die Spielzeit 2017/18 wird weit unten im Archiv versteckt. Ab sofort gilt auch im operativen Geschäft alle Energie einem Neubeginn. Dem x-ten zwar, wer sich aber dem Wettkampf stellt, malt in der Mühle mit. Sportdirektor Matthias Roos, am Montag von einem viertägigen Scouting-Trip aus Kanada zurückgekommen, sagt: „Nach dem letzten Spiel ist es jetzt die typische Woche, in der Vieles zu klären ist.“ Dass er unterschriebene Verträge mit im Gepäck aus Übersee mitgebracht habe, wollte Roos nicht bestätigen.

Für die Profis heißt es deshalb heute — ab zum Medizincheck, dem obligatorischen nach der Saison. Ab Mittwoch dann sind die Einzelgespräche mit Spielern anberaumt. Die führt Trainer Rick Adduono, was gut, was schlecht gelaufen ist in der sportlichen Entwicklung jedes Einzelnen. Und bis Donnerstag ist dann auch intern kommuniziert, wer wo auf der internen Kaderliste steht — als Abgang, oder potenziell mit Perspektive. Einigen Spielern liegen bereits neue Angebote vor, nicht alle zur persönlichen Zufriedenheit.

Im zukünftigen Kader werden aus unterschiedlichen — weil persönlichen, wie sportlichen — Gründen folgende Spieler nicht mehr sein: Engelage, St. Pierre, Nordlund, Vainonen, Müller, Feser, Trettenes, Orendorz, MacKay. Damit sind sechs Ausländerlizenzen frei. Fragezeichen stehen hinter den Personalien Davis, Umicevic, Hanson, Caron, Gawlik, Ness, Miller und Mieszkowski. Mit dem Gros dieser Kandidaten würden die Pinguine durchaus verlängern. Indes — und so war es in den vergangenen drei schlechten Jahren auch: Mehr Geld kann niemand von ihnen erwarten, weil sie Teil des Misserfolgs waren. In der Personalie Trainer liefen die Gespräche, sagt Ross.

Mehr von Westdeutsche Zeitung