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Eishockey-WM: Christian Ehrhoff - Bin in Kontakt mit Krefeld

Eishockey-WM : Christian Ehrhoff - Bin in Kontakt mit Krefeld

Christian Ehrhoff hofft bei der WM am heutigen Dienstag auf einen Sieg gegen Slowakei. Seine eigene Zukunft ist offen - Amerika oder Europa.

Krefeld. Christian Ehrhoff spielt die Eishockey-WM für Deutschland und Dienstag (15.15 Uhr/live bei Sport 1) mit dem Team gegen die Slowakei. Ehrhoff spricht über die Chancen, die Pinguine und seine Familie.

Sie haben mit der Nationalmannschaft nach zwei Niederlagen heute die letzte Chance gegen die Slowakei im Turnier zu bleiben bzw. weiter zu kommen. Da die Slowaken gegen Frankreich gewonnen haben, werden sie mit breiter Brust auftreten.

Christian Ehrhoff: Das wird ein schweres Spiel für uns werden. Und wir müssen schauen, dass wir einen guten Start erwischen und direkt von Anfang an da sind und zeigen, dass wir gekommen sind, um unser Spiel zu gewinnen.

Haben Sie eine realistische Beurteilung über die nächste Saison. Wie sieht Ihre Tendenz aus?

Ehrhoff: Das ist schwer zu sagen. Im Moment konzentriere ich mich voll auf die WM. Danach werde ich mich mit meiner Frau zusammensetzen. Wir haben ja auch drei Kinder, da hängt auch ein bisschen mehr dran. Wir sind in den letzten drei Jahren vier Mal umgezogen. Wir werden schauen, wie es aussieht, ob ich noch von drüben ein Angebot bekomme. Es ist durchaus eine realistische Chance, dass ich nach Europa zurückkomme.

Steigen Sie denn wieder ins Sommertraining bei den Pinguinen ein? Wenn ja, ab wann?

Ehrhoff: Ja, das hängt auch davon ab, wo ich nächstes Jahr spielen werde. Normalerweise fange ich ab August mit dem Eis-training wieder an.

Wie gut kennen Sie Trainer Franz Fritzmeier und die Assistenten Elmar Schmitz und Ville Vaija?

Ehrhoff: Franz kenne ich sehr gut, noch aus der Zeit, als er früher bei den Pinguinen gespielt hat. Mit ihm habe ich auch einige Male telefoniert. Elmar kenne ich selbstverständlich auch, der neue Co-Trainer sagt mir noch nichts.

Im Hinblick auf die lange Zeit in Nordamerika: golfen Sie lieber oder angeln Sie, oder machen Sie ganz was anderes?

Ehrhoff: Angeln gar nicht, wenn, dann golfen, aber mit drei Kindern bleibt mir auch nicht so viel Zeit. Ich versuche jedoch hin und wieder, auf den Golfplatz zu kommen.

Könnten Sie sich vorstellen, in nächster Zukunft in der DEL zu spielen. Sind Vereine schon auf Sie zugekommen?

Ehrhoff: Ja, ich habe immer Kontakt mit Krefeld. Speziell mit Rüdiger Noack spreche ich während der Saison. Natürlich kann ich mir eine Rückkehr in die DEL vorstellen. Ich habe immer gesagt, dass ich mir auch vorstellen kann, meine Karriere in Krefeld zu beenden.

Sind Ihre Kinder zweisprachig aufgewachsen? Gehen Sie in eine europäische, amerikanische oder deutsche Schule?

Ehrhoff: Meine beiden Älteren sprechen englisch und deutsch und sind in eine amerikanische Schule gegangen. Die Kleine spricht ja noch nicht.

Ist Ihre Familie schon in Deutschland oder noch in Übersee?

Ehrhoff: Alle sind schon in Deutschland. Meine Kinder gehen auch wieder in Krefeld in die Schule und in den Kindergarten. Der Umzug hat problemlos geklappt, da ja der große Umzug von Los Angeles nach Chicago stattfand und meine Frau hatte bereits im Vorfeld alles so organisiert, dass wir ziemlich schnell aus Chicago wegkamen.

Wo verbringen Sie Ihren Sommerurlaub?

Ehrhoff: Das wissen wir noch nicht. Wir müssen uns ja nach den Ferien richten. Das müssen wir noch entscheiden.