Eishockey: Talent Tobias Eder wechselt zur DEG

Eishockey : Talent Tobias Eder wechselt zur DEG

Eishockey Der 21-Jährige kommt für zwei Jahre vom Vizemeister aus München.

Die Klubführung der Düsseldorfer EG geht den eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Am Mai-Feiertag wurde erneut ein junger Spieler mit viel Talent verpflichtet. der nach der großen Zahl der Abgänge bei der DEG für Frische, Jugend und Identifikation stehen soll. In der Mitteilung des Klubs wird ausdrücklich betont, dass es sich bei Tobias Eder um einen „spannenden“ Neuzugang handelt. Der Stürmer erhält einen Zweijahres-Vertrag.

Der 21-jährige Rechtsschütze kommt vom aktuellen Deutschen Vize-Meister EHC Red Bull München nach Düsseldorf. Wie beispielsweise schon Maxi Kammerer oder Dominik Kahun vor ihm durchlief auch Eder die Red Bull-Akademie in Salzburg und gilt als großes Offensiv-Talent. Auch international kam Eder für München bereits zum Einsatz und kann auf beachtliche zehn Spiele (kein Punkt) in der Champions Hockey League zurückblicken. Der vielfache Junioren-Nationalspieler hat zudem für das Deutsche U 20-Team 15 Begegnungen mit fünf Toren und neun Vorlagen bestritten.

Tobias Eder dankt München
für die tollen Erfahrungen

„Tobias Eder ist einer der talentiertesten Spieler seines Jahrgangs. Er ist von vielen Klubs umworben worden. Ich freue mich, dass ihn unser Konzept überzeugt hat“, wird Niki Mondt, der Sportliche Leiter der Düsseldorfer EG, in einer Mitteilung des Klubs zitiert. „Er konnte trotz seiner erst 21 Jahre bereits viel Erfahrung sammeln und hat in seinen bisherigen DEL-Einsätzen bewiesen, dass er sich in der DEL sicherlich durchsetzen wird.“

Tobias Eder schaut zunächst einmal zurück und bedankt sich bei seinem letzten Klub. „Ich danke München für die tollen Momente und die Erfahrungen, die ich dort sammeln durfte. Doch jetzt möchte ich meine persönliche Entwicklung noch stärker vorantreiben und noch mehr Verantwortung übernehmen als dies in München möglich war“, sagt Eder. „Daher denke ich, dass der Wechsel zur DEG genau zum richtigen Zeitpunkt erfolgt. Das Düsseldorfer Konzept, auch auf junge deutsche Spieler zu setzen, kommt mir sehr entgegen.“ Von der DEG und der Stadt habe er nur Gutes gehört und geht mit großer Vorfreude in die nächsten zwei Jahre.

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