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Düsseldorfer EG: Drei Fragen an Christof Kreutzer

Düsseldorfer EG : Drei Fragen an Christof Kreutzer

Für das Spiel kehrte Christof Kreutzer, Trainer der Düsseldorfer EG, nach Jahren wieder mal nach Rosenheim zurück. An den Ort, an dem er als Spieler packende Duelle erlebte. Und auch dieses Mal war der 3:2-Sieg der DEG trotz des freundschaftlichen Charakters eine hitzige Partie.

Herr Kreutzer, Sie sahen nach dem zweiten Drittel nicht glücklich aus. Lag das nur am 1:2-Rückstand oder auch an der Spielweise?

Christof Kreutzer: Es waren ein paar Dinge. Wenn ich ehrlich bin, habe ich überlegt, ob es richtig war, die drei Spiele hintereinander zu machen, weil ich doch gesehen habe, dass es ein sehr hoher Kräfteverschleiß ist und etwas passieren könnte. Im Endeffekt ist nichts passiert. Stephan Daschner ist zwar runter, aber das war vorsichtshalber. Auch Manu Strodel wird in Ordnung sein. Wenn es ein normales Spiel gewesen wäre, wäre er sicherlich noch mal zurückgekommen.

Anfang der 90er Jahre haben Sie große Erfolge in Rosenheim gefeiert. Welche Erinnerungen kamen nun hoch?

Christof Kreutzer: Das sind viele. Für mich persönlich ist die, die bleibt, aber eine unschöne, obwohl ich nichts dafür konnte. Ich habe einem Schiedsrichter fünf Zähne ausgeschlagen, weil er in meinen Schläger reingelaufen ist. Wir mussten zwei Stunden warten, bis ein neuer Schiedsrichter kam.

Ihnen gefällt es in Rosenheim trotzdem?

Christof Kreutzer: Wir haben hier viele Schlachten geschlagen. Das war immer schön und sehr emotional. Rosenheim ist ein Super-Pflaster für Eishockey.