Die Tops und Flops des DEG-Wochenendes

Eishockey : Die Tops und Flops bei der DEG

Niederlage gegen Mannheim, Sieg in Augsburg. Was lief am Wochenende gut und was lief schlecht?

Dem 2:3 im Heimspiel gegen die Adler Mannheim folgte ein 6:3 bei den Augsburger Panthern. Damit steht die Düsseldorfer EG nach 37 Spieltagen in der Deutschen Eishockey Liga weiterhin auf Rang drei der Tabelle.

Top: Erste Reihe

Acht Treffer erzielte die DEG in den beiden Begegnungen am vergangenen Wochenende gegen Mannheim und in Augsburg. Allein fünf gingen auf das Konto der ersten Reihe um Jaedon Descheneau (4), Alexander Barta und Philip Gogulla (1). Insgesamt kam das Trio gemeinsam auf zehn Scorerpunkte in den beiden Top-Spielen.

Flop: Olimb und Ridderwall

Auch ohne Tore oder Vorlagen leisten die beiden Stürmer Ken André Olimb und Calle Ridderwall wichtige Arbeit für ihre Mannschaft. Trotzdem: Im Gegensatz zur Top-Reihe läuft es bei beiden in Sachen Produktivität derzeit nicht rund. Olimb gelang zumindest ein Assist gegen Mannheim. Doch der Norweger wartet seit neun Spielen auf einen eigenen Treffer, Ridderwall sogar inzwischen seit 13 Begegnungen.

Top: Special Teams

Drei Tore in Überzahl bei zehn Powerplay-Gelegenheiten (30 Prozent) und kein Gegentreffer in acht Unterzahlsituationen — die Special Teams der DEG funktionieren weiterhin sehr gut und waren auch am vergangenen Wochenende ein wichtiger Grund dafür, dass die Rot-Gelben einmal siegten und gegen Mannheim bis zum Ende im Spiel blieben.

Flop: Erstes Drittel

Sowohl gegen die Adler als auch bei den Panthern blieb die Mannschaft von Trainer Harold Kreis ohne eigenes Tor im ersten Drittel. Nicht immer sollte und kann sich die DEG auf ihren starken Schlussabschnitt (50:22 Tore) verlassen.

Top: Fans

Rund 1000 Fans begleiteten ihre Mannschaft mit einem Sonderzug zur Partie in Augsburg und sorgten im Curt-Frenzel-Stadion für eine tolle Unterstützung. Auch die Zuschauerzahl gegen Mannheim (10 512) war sehr gut.

Flop: Flaakes Verletzungspech

Aufgrund eines Mittelfußbruchs verpasste Jerome Flaake bereits die ersten 15 Saisonspiele. Im Training vor dem Gastspiel in Schwenningen am 2. Januar verletzte sich der Außenstürmer erneut und zog sich einen Muskelfaserriss zu. Flaake, der erneut mehrere Wochen aussetzen muss, bleibt damit der große Pechvogel im Team der DEG.

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