DEG vor erstem Heimspiel : Die Wartezeit für DEG-Fans hat nun endlich ein Ende

EISHOCKEY Morgen steht das erste Heimspiel nach einem halben Jahr an. Nicht nur auf dem Eis ändert sich einiges.

Das Leben als Fan ider Düsseldorfer EG st zuletzt kein ganz so zeitaufwendiges mehr gewesen. Vier Mal in den vergangenen sechs Jahren haben die Rot-Gelben die Play-offs der Deutschen Eishockey Liga verpasst, wie auch in der Vorsaison. Was für Offizielle, Spieler und Fans bedeutete: Mehr als ein halbes Jahr gab es kein Profi-Eishockey mehr in Düsseldorf zu sehen. Das bis dato letzte Spiel im Rather Dome stieg Anfang März – ein bedeutungsloses 7:3 zum Ende der Vorsaison im Derby gegen die Krefeld Pinguine. Ein Zuschauer hatte dafür extra eine goldene Ananas mitgebracht, um nichts anderes ging es.

Morgen hat die lange Wartezeit ein Ende, wenn um 14 Uhr die Iserlohn Roosters in den Rather Dome kommen. Und geht es nach den Verantwortlichen der DEG, gibt es dann bereits das zweite Erfolgserlebnis zu feiern. Das erste sollte es gestern Abend geben, als die neue DEL-Saison beim Titelfavoriten Adler Mannheim begann (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet, alles Weitere finden Sie im Liveticker oder/und in unserem Online-Angebot).

Der Großteil derer, die morgen in den Dome kommen – zwischen 6000 und 7000 Zuschauer werden erwartet –, sehen dann zum ersten Mal die neue DEG, mit neuem Trainer (Harold Kreis), einem Dutzend neuer Spieler und neuer Spielidee. Gleichzeitig gibt es aber auch rund um das reine Spiel einige Neuerungen für die Fans.

Keine Shuttle-Busse mehr, keine Bezahlkarten mehr

Das beginnt bereits mit der Anreise: Weil im Laufe der vergangenen Saison die Straßenbahnlinie 701 bis zum Dome verlängert wurde, fallen nun die Shuttlebusse weg. Vom S-Bahnhof Unterrath kommt man nicht mehr wie in den vergangenen Jahren zur Halle. Was bei zahlreichen Fans bereits für Unmut gesorgt hat, weil sie nun deutlich länger brauchen. Autofahrer müssen für das Parkhaus hinter dem Dome nun mehr Geld mitbringen: Statt fünf kostet die Parkgebühr während eines DEG-Spiels nun sieben Euro.

Auch in der Halle hat sich einiges geändert. Das Bezahlkarten-System wurde abgeschafft, künftig wird an den Imbissständen wieder ausschließlich bar gezahlt. Wer noch Guthaben auf einer alten Karte hat, kann sich das bis Ende des Jahres an Countern im Eingangsbereich auszahlen lassen. Auch das Angebot an den Ständen wird nun ein anderes. Der bisherige Caterer Dussmann ist nicht mehr da, die städtische Agentur D.Live übernimmt das Angebot von Getränken und Speisen künftig selbst.

Mehr von Westdeutsche Zeitung