DEG-Stürmer Tobias Eder über München, Don Jackson und alte Bekannte

Düsseldorfer EG : Tobias Eder: „Ich möchte hier mehr Verantwortung übernehmen“

Der Neuzugang vom EHC München erklärt, warum er zur DEG kommt und was er sich und dem Team zutraut.

Aus der Jugend des EC Bad Tölz ging es für Tobias Eder über Salzburg in die Deutsche Eishockey Liga nach München. Nun wagt der 21-Jährige erstmals den weiten Schritt weg von der Heimat. Bei der Düsseldorfer EG hat das Sturmtalent einen Zweijahresvertrag erhalten – und trifft dort auf einige bekannte Gesichter.

Herr Eder, was hat den Ausschlag für den Wechsel vom EHC München zur DEG gegeben?

Tobias Eder: Vor allem, dass ich mal etwas Neues sehen und den Schritt wagen wollte, von daheim weg zu gehen. Insbesondere von Johannes Huß und Maximilian Kammerer habe ich im Vorfeld viel Gutes über den Verein gehört. Manager Niki Mondt hat mir das Konzept der DEG erklärt und am Ende hat mich das Gesamtpaket einfach überzeugt.

Gespielt haben Sie unter Harold Kreis noch nicht – aber es gab ja bereits Kontakt. Was sind die Gemeinsamkeiten zwischen dem DEG-Trainer und ihrem ehemaligen Coach in München, dem in Düsseldorf bekannten und geschätzten Don Jackson?

Eder: Nach meinen bisherigen Eindrücken sind beide Super-Trainer. Mit Harold Kreis habe ich bisher nur telefoniert, aber ich weiß, was er in seiner Laufbahn geleistet hat. Zwischenmenschlich sind beide top. Das lässt sich jetzt schon sagen.

Mit 21 Jahren fallen Sie unter die verschärfte U 23-Regel. Wird diese den deutschen Nachwuchsspielern auf lange Sicht helfen, sich zu etablieren? Auch mit Blick auf die Chancen in der Nationalmannschaft?

Eder: Aus meiner Position heraus würde ich sagen, dass es in jedem Fall vorteilhaft ist. Wenn mehr junge deutsche Spieler in die Liga kommen, dann wird das langfristig helfen. Das war aktuell ja beispielsweise an Moritz Seider und Lean Bergmann zu erkennen, die bei der WM Teil der Nationalmannschaft waren und einen guten Job gemacht haben.

Zurück zur DEG: Ist für Sie alles neu hier oder kannten Sie bereits jemanden von den neuen Mitspielern?

Eder: Mit Johannes Huß, Christoph Körner und Maximilian Kammerer habe ich in der Jugend zusammengespielt, Jerome Flaake kenne ich noch aus München. Durch das Sommertraining habe ich aber schon einen großen Teil meiner neuen Teamkollegen kennengelernt.

Was sind Ihre persönlichen Ziele für die neue Saison und was ist mit der DEG drin?

Eder: Natürlich hoffe ich, dass ich hier noch mehr Verantwortung als in München übernehmen kann. Ich möchte ein fester Bestandteil der Mannschaft sein. Wir haben ein gutes und ausgeglichenes Team. Die Top Sechs sind drin und sollten unser Ziel sein.

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