DEG kämpft im neuen Jahr auf allen Ebenen

DEG kämpft im neuen Jahr auf allen Ebenen

In der DEL sollen Punkte her. Gespräche mit neuen Sponsoren noch ohne Abschluss.

Düsseldorf. Die Düsseldorfer EG kämpft zum Jahresbeginn gleich auf drei Ebenen. Es geht um Punkte in der Deutschen Eishockey Liga, Vertragsangebote für Profis und um neue Sponsoren, um auch in der Saison 2013/2014 erstklassig spielen zu können. „Es laufen Gespräche mit potenziellen Geldgebern, wir können keine definitiven Aussagen machen, aber wir haben auch noch keine Absagen“, sagt Walter Köberle, der Sportliche Leiter der DEG. Über zwei Millionen Euro muss die Crew um Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp noch aufbringen, um den Etat für die kommende Spielzeit abzusichern. Das erschwert momentan auch Vertragsverhandlungen mit Spielern.

Es können momentan nur Vor-Verträge für die DEL angeboten werden, die eine Ausstiegsklausel beinhalten, falls der jeweilige Spieler eine andere Offerte annehmen will. „Viele Spieler wollen bleiben“, sagt Köberle. „Sie fühlen sich bei uns sehr wohl.“ Die Vertragsverhandlungen werden aber zu 90 Prozent mit den jeweiligen Agenten geführt. „Die versuchen ihre Klienten bestmöglich unterzubringen.“ Das musste Ben Gordon vor dieser Saison erfahren. Der Amerikaner wollte gerne weiter in Düsseldorf spielen, sein Agent „verzockte“ sich bei den Vertragsverhandlungen und Gordon stand plötzlich ohne Verein da. Seit September 2012 spielt der 27-Jährige für die Tulsa Oilers in der unterklassigen amerikanischen Central Hockey League. „Wir hätten ihn damals gerne behalten, aber so ist halt das Geschäft“, sagt Köberle.

Christian Brittig sieht einen wichtigen Grund, der für die DEL-Zugehörigkeit spricht. „Die DEG ist in der höchsten deutschen Spielklasse ein sehr gutes Sprungbrett für junge Spieler. Zum Lernen haben sie bei uns überragende Möglichkeiten. Sie bekommen viel Eiszeit, und das prägt sie für die Zukunft. Bei uns können sie sicher sein, dass sie eingesetzt werden, auch in Unterzahl oder in Überzahl“, sagt der DEG-Trainer. Daniel Fischbuch (22), Alexander Preibisch (21), Jannik Woidtke (21), Maik Klingsporn (18) und der zurzeit verletzte Manuel Strodel (20) sind die größten deutschen Talente im DEG-Trikot, hoffentlich noch länger.

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