DEG-Jugend: Fürs Holzmann-Team reicht es nicht zur Play-off-Teilnahme

Jugend-Eishockey : DEG-Jugend nutzt nicht die Minimalchance

Nur ein Sieg gegen Augsburg - das heißt Relegation.

Der 9:3-Erfolg (2:1, 2:1, 5:1) gestern Vormittag beim Augsburger EV sollte dem DNL-Team der DEG viel Selbstvertrauen für die nun anstehende Relegation in der Deutschen Nachwuchs-Liga geben. Es hätte allerdings zweier hoher Siege bedurft, um den Traum von den Play-offs in den letzten beiden Spielen noch zur Realität werden zu lassen. Doch die DEG hatte das erste Spiel am Samstag Abend in Augsburg sogar mit 3:4 (1:1, 0:1, 2:2) verloren. Konnte das Team von DEG-Trainer Georg Holzmann am Samstag sogar einen 1:3-Rückstand bis zur 56. Minute durch zwei Treffer von Luc Mansfeld zum 3:3 aufholen, trafen die Augsburger dann doch noch in der 58. Minute zum 4:3. Den 1:0-Führungstreffer in der fünften Minute hatte zuvor Jan Wächteshäuser für die DEG erzielt.

Am Sonntag Vormittag war die DEG-Jugend nicht mehr wiederzuerkennen: Christopher Krug (2), Luc Mansfeld (2), Richards Purins (2) sowie Fabian Horschel, Justus Gerharz und Dimitri Mtelkov schossen so viele Tore für die DEG wie in keinem Spiel dieses Jahres in der DNL.

Holzmann hatte auch mit Ingolstadt als Gegner gerechnet

Ab dem nächsten Wochenende beginnt nun die Relegation für die DEG zum Verbleib in der Division I der DNL, an der neben der DEG und Bad Tölz aus der Divsision I der Krefelder EV und überraschend der ESV Kaufbeuren aus der Division II teilnehmen. Die Kaufbeurer fingen gestern Vormittag den in der Division II lange führenden ERC Ingolstadt noch ab, auf den sich DEG-Trainer Georg Holzmann schon eingestellt hatte. Er hofft, dass seine Mannschaft in den Spielen (Einfachrunde) konzentrierter und selbstbewusst spielt. „Diese Runde wird schwer genug, da müssen wir voll da sein und alles geben,“ hatte Holzmann angekündigt, der sich mit den Spielen in der Relegation schon seit einigen Tagen beschäftigt hatte. B.F.

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