DEG-Frauen bleiben gegen Planegg-Würmtal ohne Punkte

Eishockey-Bundesliga : DEG-Frauen bleiben erneut ohne Punkte

Gegen den Tabellenzweiten Planegg-Würmtal gibt es zwei Niederlagen. Die erste fällt mit 3:5 noch knapp aus, beim 1:7 am zweiten Tag ist die DEG chancenlos.

Zwei weitere Niederlagen in der Eishockey-Bundesliga gab es für die DEG-Frauen in den Spielen gegen des ESC Planegg-Würmtal an der Brehmstraße. Am Samstagabend hielt das nur mit elf Feldspielerinnen angetretene Team von Trainerin Miriam Thimm gegen den Tabellenzweiten bis zur 35. Minute (2:2) trotz drückender Überlegenheit der Gäste aus der Nähe von München mit. Dann fing sich die DEG aber einen unglücklichen Treffer und musste die Gäste letztlich auf 5:3 davon ziehen lassen. Am Sonntag im zweiten Spiel war dann Planegg mit 7:1 (2:0, 2:1, 3:0) klar überlegen.

Auch im ersten Spiel drohte eine deutliche Niederlage: Schon nach sieben Minuten stand es 0:2, doch dann riss sich die DEG zusammen und glich durch Svenja Küsters und Larissa Swikull bis zur elften Minute aus. Im Mitteldrittel stand dann immer wieder Torhüterin Carolin Walz im Mittelpunkt, die bis zur 40. Minute 50 (!) Schüsse abwehren musste. Alle konnte sie nicht halten, also zogen die Gäste später auf 4:2 davon, Aileena Dopheide konnte noch mal verkürzen, ehe die Gäste zur Entscheidung ins leere Tor trafen.  „Schade, wir waren nah dran. Die Mädels haben sehr diszipliniert gespielt. Leider konnten wir uns am Schluss nicht belohnen,“ sagte DEG-Trainerin Miriam Thimm.

Nach 18 Spielen sind die Düsseldorferinnen Vorletzte

Beim zweiten Spiel am Sonntag bekam Thimm erneut nur elf Feldspielerinnen aufs Eis, zudem steckte der DEG noch das anstrengende Spiel vom Vorabend in den Beinen. Entsprechend einseitig verlief das zweite Duell: Beim 1:7 traf lediglich Alina Leveringhaus in Überzahl zum zwischenzeitlichen 1:4.

Die beiden neuerlichen Niederlagen waren bereits die 13. und 14. der aktuellen Saison. In der Bundesliga-Tabelle hängt die DEG deswegen weiter auf dem vorletzten Platz fest. Die nächsten Möglichkeiten, die Lage zu verbessern, gibt es am 22./23. Dezember in Mannheim.

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