Deutsche Eishockey Liga : DEG: Mondt kämpft um Gogulla und Descheneau
Düsseldorf Der Sportliche Leiter versucht bezüglich einer Vertragsverlängerung mit den beiden Top-Scorern alles. Große Zuversicht gibt es jedoch nicht.
Gemeinsam kommen Philip Gogulla (49) und Jaedon Descheneau (47) in dieser Saison bisher auf 96 Scorerpunkte in 47 Partien. Doch ob das Stürmer-Duo auch in der Spielzeit 2019/20 in der Deutschen Eishockey Liga für die Düsseldorfer EG auf Torejagd gehen wird, erscheint in diesen Tagen fraglicher denn je. „Wir konnten uns mit Philip bisher nicht auf eine Verlängerung seines Vertrages einigen, sonst hätten wir dies bereits kommuniziert. Aktuell gilt die gesamte Konzentration der entscheidenden Saisonphase. Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt weitere Gespräche führen“, sagt Niki Mondt vor dem Auswärtsspiel der Rot-Gelben in Iserlohn (Mittwoch, 19.30 Uhr/WZ-Liveticker).
Der Sportliche Leiter der DEG hat noch immer Hoffnung, den gebürtigen Düsseldorfer, der sich nach seinem geräuschvollen Abschied in Köln in dieser Saison sportlich eindrucksvoll zurückmeldete, weiter an den Klub zu binden. Trotz nach WZ-Informationen bereits produktiven Gesprächen beider Seiten ist dies aber nicht eingetreten. Nun soll Dauer-Meister EHC München seinen Hut in den Ring geworfen haben. „Die Chance für einen Verbleib möchte ich aktuell nicht bewerten. Wir werfen auf jeden Fall alle uns zur Verfügung stehenden Argumente in die Waagschale“, erklärt Mondt in der „Causa Gogulla“.
Während der 31-Jährige mit hoher Wahrscheinlichkeit nur innerhalb der DEL einen erneuten sportlichen Tapetenwechsel vornehmen würde, wird beim zweiten Außenstürmer der Top-Angriffsreihe auch eine Rückkehr nach Nordamerika immer wieder als Option gehandelt. „Jaedon Descheneau möchte erst einmal die Saison zu Ende spielen, dann seine Situation bewerten und eine Entscheidung treffen“, gibt Mondt zu Protokoll. „Aber es ist komplett offen. Wir stehen im ständigen Austausch mit dem Spieler und seinem Berater und werden unsere Kaderplanung trotzdem vorantreiben.“ Der 23-Jährige hat nicht überraschend längst das Interesse anderer DEL-Klubs auf sich gezogen.