dpa-Nachrichtenüberblick Sport

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Pyrotechnik im Fanblock: DFB verurteilt Bayern zu 20 000 Euro Strafe

München (dpa) - Der FC Bayern ist vom Deutschen Fußball-Bund zu einer Geldstrafe von 20 000 Euro verurteilt worden, weil die eigenen Fans vor dem Bundesligaspiel in Mainz Pyrotechnik gezündet haben. Das gab der DFB am Dienstag bekannt. Anhänger des Rekordmeisters hätten am 19. Dezember vor Anpfiff der Partie im Gästeblock Bengalische Feuer abgebrannt, hieß es in einer Verbandsmitteilung. Die Münchner, die das letzte Spiel der Vorrunde beim FSV Mainz mit 2:1 gewonnen hatten, haben dem Urteil des DFB-Einzelrichters schon zugestimmt.

Australien und Südkorea bei Asien-Cup im Viertelfinale

Sydney/Canberra (dpa) - Uli Stielike mit Südkorea und Gastgeber Australien haben als erste Teams das Viertelfinale beim Asien-Cup erreicht. Die südkoreanische Fußball-Nationalmannschaft gewann am Dienstag in Canberra gegen Kuwait mit 1:0. Tae Hee Nam erzielte den einzigen Treffer in der 36. Minute. Weil die Australier später zu einem 4:0-Erfolg gegen Oman kamen, sind beide Gruppenfavoriten mit jeweils sechs Punkten bereits vor dem direkten Duell am Samstag in Brisbane für die erste K.o.-Runde qualifiziert. Für Australien traf unter anderem Leverkusens Robbie Kruse.

Sockel des alten WM-Pokals wieder aufgetaucht

Zürich (dpa) - Ein Teil des früheren WM-Pokals „Coupe Jules Rimet“ ist in einem Keller des FIFA-Hauptquartiers in Zürich wiedergefunden worden. Dabei handelt es sich um einen zehn Zentimeter hohen Sockel, auf dem die Namen der Weltmeister der ersten vier Endrunden - jeweils zweimal Uruguay und Italien - zu lesen sind. Der Sockel war vor der WM 1954 ausgetauscht worden. Die Trophäe ist der Vorgänger des heutigen WM-Pokals. Nach dem dritten Titelgewinn Brasiliens war sie 1970 in den Besitz der Südamerikaner gegangen. 1983 war der Pokal allerdings aus einer Verbandsvitrine gestohlen worden und nicht mehr aufgetaucht.

Frankfurt ohne Ex-Nationalkeeper Hildebrand ins Trainingslager

Frankfurt/Main (dpa) - Ohne Ex-Nationaltorhüter Timo Hildebrand ist Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt am Dienstag nach Abu Dhabi ins Trainingslager aufgebrochen. Der 35-Jährige schrieb auf seiner Facebook-Seite, er habe die Verantwortlichen selbst um die Freistellung gebeten. Weil sein Konkurrent Felix Wiedwald nicht wechsele, sehe er seine Mission erfüllt, erklärte Hildebrand. Wie es mit Hildebrand weitergeht, ist offen. Zuletzt hatte der frühere Stuttgarter und Schalker keinen Hehl daraus gemacht, dass ihn ein Wechsel in die USA reizen würde.

Bode unterstützt Trainer Skripnik: Mutig auf Jugendkurs gesetzt

Bremen/Belek (dpa) - Werder Bremens Aufsichtsratschef Marco Bode hat Trainer Viktor Skripnik den Rücken gestärkt und dessen Jugendkurs unterstützt. „Unter Viktor Skripnik haben wir ausreichend Punkte geholt, um in der Liga bestehen zu können. Das ist für mich die Basis. Außerdem hat Skripnik mutig auf unsere Nachwuchskräfte gesetzt, das entspricht unserer Philosophie“, erklärte Bode im Interview der Deutschen Presse Agentur. Der frühere Nationalspieler steht seit Oktober 2014 als Nachfolger von Willi Lemke an der Spitze des Kontrollgremiums.

Dahlmeier kehrt als Schlussläuferin in Damen-Staffel zurück

Ruhpolding (dpa) - Laura Dahlmeier kehrt beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding als Schlussläuferin in die deutsche Damen-Staffel zurück. Die Partenkirchenerin läuft bei ihrem ersten Staffeleinsatz in diesem Winter auf der verantwortungsvollen Position vier. Bundestrainer Gerald Hönig nominierte als Startläuferin für das Rennen am Mittwoch Franziska Preuß. Auf den Positionen zwei und drei laufen Franziska Hildebrand und Vanessa Hinz. In Oberhof kam das Quartett nicht über Rang zehn hinaus. In Hochfilzen hatte es vor Weihnachten einen Überraschungssieg gegeben.

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