Gruppe D: Äquatorialguinea

<table>Verband:Federación Ecuatoguineana de Fútbol (FEGUIFUT)Sitz:MalaboFIFA-Mitglied:seit 1986Verbandsgründung:1960Web-Adresse:www.feguifut.netTrainer:Marcelo Frigerio (Italien)WM-Teilnahmen:2011Farben (Trikots, Hosen, Stutzen):rot, rot, rotSpitzname:„Nzalang“ (Gewittersturm)Bei Äquatorialguinea dreht sich alles um Kapitän Genoveva Anonma.

Die Spielmacherin des WM-Neulings soll auch bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft für die Überraschungsmomente sorgen. „Wir werden mehr als nur unser Bestes geben“, verspricht Anonma, die nach drei Jahren FF USV Jena verlässt und zu Turbine Potsdam wechselt.

Die Torjägerin will nichts davon wissen, dass der Afrikameister von 2008 nur als „Tourist“ an der Endrunde teilnimmt. Genauso wenig lassen sich nach außen hin die Kickerinnen aus dem westafrikanischen „Zwergenland“ von Gerüchten beunruhigen, einige ihre Spielerinnen seien eigentlich Männer.

Äquatorialguinea gilt unter den 16 WM-Teilnehmern als Exot. Die Konkurrenz in Gruppe D - vor allem wegen Brasilien - erscheint übermächtig. Auf den Überraschungsfaktor setzt daher Trainer Marcelo Frigerio. „Das ist eine ganz außergewöhnliche Mannschaft. Ihre Kraft, ihre Schnelligkeit und ihr Geist sind einzigartig“, meinte der Coach im Trainingslager in Bitburg.

Seine Hauptaufgabe besteht bis zum WM-Anpfiff darin, mit dem Zweiten der Afrikameisterschaft 2010 an Disziplin und Taktik zu feilen. Denn „Nzalang“ („Gewittersturm“) - wie die Elf im Bantu-Volksmund heißt - will mehr als nur ein Farbtupfer sein.

Der Star:

Kapitän Genoveva Anonma macht das Spiel des WM-Neulings. Torhüterin Miriam Paixao Silva hält die Abwehr Äquatorialguineas zusammen.

Bilanz gegen Deutschland:

0 Spiele: 0 Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen - 0:0 Tore

(Stand: Juni 2011)