Mit Frostschutz und Schippe fit für die Minusgrade

Mit Frostschutz und Schippe fit für die Minusgrade

Es bleibt kalt und glatt. Wie war das noch gleich mit Räumpflicht, Autobatterie und richtigem Heizen?

Düsseldorf. Rodler und Schneemannbauer wird’s freuen: Der Winter bleibt NRW noch eine Weile erhalten. Die Menschen in unserer Region können in den kommenden Tagen mit Tagestemperaturen von null bis minus vier Grad rechnen. In den Nächten sinken die Werte auf bis zu minus fünf Grad. Richtig kalt wird es in der Nacht zu Freitag: Laut dem Deutschen Wetterdienst klart es auf, die Temperaturen brechen ein auf bis zu minus zehn Grad. Die Redaktion hat ein paar Tipps zusammengefasst, mit denen Sie gut durch die Kälte kommen.

Während bei Einfamilienhäusern der Eigentümer in der Pflicht steht, kann ein Vermieter diese Pflicht per Vereinbarung auf den Mieter übertragen. Ist der Mieter nicht da, muss er für eine Vertretung sorgen. Wann und wie oft geräumt werden muss, ergibt sich aus dem lokalen Ortsrecht — in Krefeld und Wuppertal muss zwischen 7 und 20 Uhr nach Ende des Schneefalls die Schippe zum Einsatz kommen. Den Einsatz von Streusalz erlauben die meisten Städte nur an gefährlichen Stellen wie Treppen.

Als Faustregel gilt: Mindestens zwei- bis viermal täglich lüften, je nachdem wie stark die Räume genutzt werden. Im Winter sollten die Fenster nicht auf Kipp gestellt werden — dadurch geht viel Wärme verloren, aber die Luft wird nicht ausgetauscht.

Unentbehrlich: Scheiben-Enteiser, Öl und Kühlmittel mit winterlichen Fließeigenschaften, Frostschutz im Wischwasser. Der Enteiser fürs Türschloss gehört in die Jackentasche. Auf kurzen Strecken wird die Batterie oft nicht so schnell nachgeladen, wie sie Strom abgibt — darum starke Verbraucher abschalten. Übrigens: Bei Schneefall ist Abblendlicht vorgeschrieben. Auch freie Sicht ist Pflicht; wer mit Guckloch erwischt wird, zahlt Strafe.

Da der Körper kälter ist, sollte man sich länger aufwärmen. Bei zu warmer Kleidung verliert man beim Schwitzen zu viele Mineralien. Der Kopf sollte mit einer Mütze bedeckt sein, da viel Wärme über den Kopf verloren geht. Gegen die kalte Luft beim Atmen hilft ein Schal vor dem Mund.

Bei Rassen mit wenig Unterwolle sowie alten und kranken Tieren kann ein Mantel nötig sein, damit sie nicht auskühlen und die Nieren geschädigt werden. Problematisch kann Streusalz sein: Es macht die Pfoten spröde und rissig — Melkfett oder Pfotenschuhe schützen. sl/Red

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