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Gadgets: Von Stressball bis Wärmepuschen

Gadgets: Von Stressball bis Wärmepuschen

Für den USB-Port gibt es viele nicht wirklich sinnvolle, aber nette Spielereien.

Berlin. An den USB-Anschluss kommen die Maus, die externe Festplatte und vielleicht noch der Drucker — mehr nicht. Und am Smartphone braucht man den Kabelanschluss ohnehin nur zum Aufladen. Wer so denkt, hat die Rechnung ohne die Hersteller zahlreicher USB-Gadgets gemacht. Das Angebot reicht dort von der leuchtenden Plasmakugel für den Schreibtisch über den Tassenwärmer bis zur Infrarotkamera am Handy. Ein garantiert unvollständiger Überblick über das mehr oder weniger sinnvolle Spielzeug für Smartphone und PC.

Gadgets: Von Stressball bis Wärmepuschen
Foto: Satzuma 2015

Wem die Beleuchtung am Schreibtisch zu langweilig ist, steckt sich einfach LED-Leuchten und -Leisten an den Rechner. Die günstigsten Modelle kosten zehn Euro, für mehr Geld gibt es programmierbare Varianten mit Fernsteuerung. Ebenfalls abzehn Euro erhältlich sind sogenannte Plasmakugeln oder Effektlampen, die bunte Muster auf den Schreibtisch zaubern. Und eigentlich langweilige USB-Hubs, mit dem mehrere Geräte an einen Anschluss passen, gibt es auch als Hingucker - zum Beispiel von Satzuma in Form einer Krake (zehn Euro).

Im Sommer ist es im Büro zu warm, im Winter zu kalt? Zahlreiche Gadgets versprechen Abhilfe. Für eine kühle Brise sorgen zum Beispiel Ventilatoren für den USB-Port, die ab zehn Euro erhältlich sind. Für warme Gliedmaßen gibt es beheizbare Handschuhe und Pantoffeln von Infactory (jeweils knapp 15 Euro). Um den Kaffee warm zu halten, können sich Koffein-Abhängige ab zehn Euro einen Getränkewärmer neben die Tastatur stellen. Und für zwischendurch gibt es USB-Minikühlschränke (rund 30 Euro), meistens für eine Dose oder Flasche.

Kurze Pause bei YouTube — und natürlich kommt in dem Moment der Chef um die Ecke. Für solche Fälle gibt es den Big Red Button von Dream Cheeky (20 Euro), der per Tastendruck alles Verräterische vom Monitor verschwinden lässt. Dauerhafte Entspannung liefern Massagebälle und -stifte mit USB-Anschluss (um zehn Euro). Und wer unter Druck lieber zum Angriff übergeht, kann mit kleinen Raketenwerfern Schaumstoffgeschosse durchs Büro feuern (ab 25 Euro) oder mit dem USB-Stressball von GetDigital (30 Euro) E-Mails und Dokumente in Handarbeit zerquetschen — wenn auch nur zum Schein.

Für Alltagsfotos und -videos haben die meisten Smartphones ja ohnehin brauchbare Kameras an Bord. Ganz ungewöhnliche Fotos machen dagegen Wärmebildkameras wie die FLIR One. Die gibt es bisher allerdings nur für das iPhone, und der Preis ist mit knapp 300 Euro auch nicht gerade gering. Günstiger — und auch für Androiden erhältlich — sind Schlauchkameras, mit denen sich zum Beispiel verstopfte Abflüsse erforschen lassen (um 15 Euro) oder verschiedene Aufsatzlinsen für Makroaufnahmen oder Fischaugenbilder - ganz ohne USB-Anschluss (ab fünf Euro).

Smartphone-Energie für unterwegs liefern Akkupacks. Die waren einst riesig und nicht besonders hübsch, inzwischen gibt es sie auch in klein und mit individuellem Design — zum Beispiel als Benzinkanister von Radbag, für 30 Euro. Beim gleichen Händler ist zum stolzen Preis von 100 Euro auch das Mighty Power Wallet erhältlich, ein Portemonnaie mit eingebautem Akku. Und andersherum funktionieren sogenannte USB-Cells verschiedener Hersteller (ab zehn Euro): Das sind klassische runde Batterien, die aber nicht im Ladegerät an der Steckdose, sondern am USB-Port wieder aufgeladen werden.