Dschungelcamp Tag 9: Trichternetzspinne, nasse Tatsachen und ein Lagerfeuer

Dschungelcamp : Nasse Tatsachen an Tag neun - Nach der Evakuierung ans Lagerfeuer

Toni Trips ist geschockt: Sie muss das Camp verlassen. Markus darf endlich in eine Dschungelprüfung. Nach dem großen Regen können sich die Camper am Feuer aufwärmen. So lief der neunte Tag im Camp.

Neun Sterne hatten Danni und Elena in ihrer letzten Dschungelprüfung für das Team erspielt. Zur Belohnung gibt es am Abend diverses Gemüse zu essen. Und einen Känguru-Schwanz. Richtig geheuer war die Speise einigen Campern zwar nicht, aber doch waren die meisten froh über etwas zu Kauen. „Der schmeckt wie Rinderfilet“, urteilt Raúl über die Delikatesse und übernimmt frisch gestärkt die Nachtwache. Er und Toni bekommen allerdings ungebetenen Besuch und es mit der Angst zu tun. Sie finden eine Trichternetzspinne, eine fiese Art, deren Biss bei fehlender Behandlung tödlich enden kann. Ein Ranger eilt zur Hilfe und fängt das Tier ein. Das war es aber noch nicht, denn weitere dieser Spinnen entern das Camp. Zu dieser Gefahr wird auch die Überflutung durch den anhaltenden Regen immer schlimmer. Die Camper werden ins Dschungeltelefon evakuiert und müssen hier durchnässt mehrere Stunden ausharren.

In Sicherheit gebracht erfuhr das Team gestern seinen ersten Abgang: Marco muss, nachdem sich die Wetterlage beruhigt hatte, ausziehen. Der Auszug nimmt ihn mit und er macht sich große Sorgen, was ihn draußen erwartet. Im Hotel fällt er seiner Freundin Christina erschöpft in die Arme. „Die schlimmste Woche meines Lebens“, resümiert Marco. Um das Thema abzuschließen: Marcos Sorgen um sein Handy in Christinas Händen waren völlig umsonst. Seine Freundin hat die Sache auf die leichte Schulter genommen.

Zum ersten Mal durften die verbliebenen Camper nun selbst bestimmen, wer in die Dschungelprüfung muss. Sie wählen einstimmig Markus Reinecke. Der TV-Trödler nominiert sich sogar selbst, denn er sei nach der Horrornacht der Ausgeschlafenste. Klingt logisch. Sonja Zietlow und Daniel Hartwich warten auf ihn vor dem „Gefahrstuhl“ – der Prüfung, die Danni Büchner nach 13 Sekunden abgebrochen hatte. Markus aber gibt sich hochmotiviert und steigt ohne zu Murren in den Aufzug.

In drei Stockwerken warten zehn Sterne auf ihn und jede Menge Tiere, Fleischabfälle und Krabbelviecher. Der Camper bleibt cool, außer ein paar Ahs und Ohs oder ein paar Fluchwörtern. Einen ordentlichen Schrecken jagt ihm allerdings ein Krokodil ein, das in einer Badewanne liegt, unter ihm ein Stern. Es schnappt nach Markus, doch weiter geht´s. Alleine holt er acht Sterne in neun Minuten. Nur noch mal für das Protokoll: Danni Bücher holte null Sterne und brach ab. Ein ganz kleines bisschen Genugtuung kann Markus nicht verbergen, auch wenn er sich Mühe gibt. Die Camper sind natürlich begeistert von der Leistung. Also fast alle.

Die australischen Behörden haben derweil das Verbot von offenem Feuer aufgehoben. Die Dschungelcamper dürfen ein Lagerfeuer entzünden und den Gaskocher abgeben. Das Entfachen des Feuers gestaltet sich aber gar nicht so einfach und so muss Klopapier als Anzünder herhalten.

Dann kommt die Entscheidung: Toni Trips hat die wenigsten Anrufe bekommen und muss das Camp verlassen. Sie ist sichtlich geschockt, hatte damit nicht gerechnet. Die Camper trösten sie. Immerhin freut sie sich auf Schokolade.