Danni Büchner im Dschungelcamp: Ich bin ein Star, holt mich hier raus

Dschungelcamp Tag 5 : „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“: Berüchtigter Satz fällt an Tag fünf zum ersten Mal

Die Dschungelbewohner verlieren langsam die Geduld mit Danni. Die Camper erfinden ein Trendgetränk und Daniel Hartwich droht den Zuschauern. So war Tag 5 im Dschungelcamp.

„Man kann sich doch nicht daran ergötzen, jemanden leiden zu sehen“, jammert Danni Büchner vor ihrer Dschungelprüfung. Äähm, doch. Offensichtlich können das die Anrufer sehr gut. Vielleicht hätte Danni im Vorfeld besser mal Kandidatinnen wie Larissa Marolt oder Rekordhalterin Gisele Oppermann befragen sollen.

Es nutzt alles nichts, Danni muss in die Prüfung namens „Gefahrstuhl“ und nimmt die Herausforderung widerwillig an. Sie steigt in einen Aufzug, mit dem es nacheinander drei Stockwerke tiefer gehen soll. Die Tür schließt und Danni kriegt die erste Kakerlaken-Mehlwürmer-Dusche ab – und das Geschrei geht los. Aber das war noch gar nichts. Als sich die Fahrstuhltür im ersten Stockwerk öffnet, passiert es. Beim Anblick einer Ansammlung von Schlagen kreischt Danni: „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“. Prüfung vorbei, null Sterne. Die Kandidatin schluchzt und kriegt sich vor Panik nicht mehr ein. Moderator Daniel Hartwich hatte die Zuschauer schon vorher gewarnt, Danni nicht mehr in die Prüfung zu schicken. Wenn doch, so drohte er, „senden wir morgen 20 Minuten `Legat liest Kafka´“.

Zurück im Camp beichtet Danni ihr Aufgeben und die Mitstreiter verlieren, zumindest in den Interviews, die Geduld. Denn sie haben Hunger. „Das schlägt langsam auf´s Gemüt“, meint Prince Damien. Auch Raúls Verständnis schwindet. Er hat das Gefühl, Danni nimmt oft die Opferrolle ein. Sicher sei sie vom Schicksal gebeutelt, aber: „Es bringt ja auch nix, wenn man sich darin suhlt.“ Danni ist eher der Meinung, die ganze Welt sei gegen sie und die Zuschauer seien „Iditoten“, Geld für Anrufe für sie auszugeben. Wow.

Immerhin liefern Raúl und Anastasiya bei der Schatzsuche ab. Sie erspielen für das Team eine Zitrone. Die würde doch hervorragend zum neuen Dschungel-Trendgetränk passen: Bohnenwasser. Die Camper haben gefallen am Kochwasser der Bohnen gefunden, scheint zu schmecken.

Die Camper haben die Frage zum öffnen der Schatztruhe richtig beantwortet. Strahlend fischt Anastasiya Avilova eine Zitrone aus der Kiste. (Das Dschungelcamp gibt es im Livestream und in voller Länge im Anschluss an die Sendung bei TV Now.). Foto: TVNOW/Stefan Menne

Was war sonst noch los? Das Handy-Drama um Marco ist noch nicht ausgestanden. Er hat panische Angst, dass schlechte Menschen, schlechte Nachrichten schicken könnten, die seine Freundin Christina die Flucht ergreifen lassen. In der Vergangenheit hat er viele Menschen enttäuscht und schlecht behandelt. Das bereut er sehr. So sehr, dass Tränen fließen. Claudia will ihn aufbauen.

Nette Worte von den Mitcampern bekommt Prince Damien. Der hadert mit sich, war noch nie verliebt. In der Schule wurde er gemobbt, weil er anders war. Nicht schön. Unschön ist auch Claudias Wohnsituation. Unter einem Dach mit Ex-Mann und neuer Lebensgefährtin desselbigen zu leben, tut ihr nicht gut. Die WG-Buddies wider Willen gehen sich aus dem Weg. Sven kommt damit überhaupt nicht klar. „Die ganze Nummer finde ich völlig pervers“, sagt er fassungslos und rät Claudia, sich endlich einen Anwalt zu nehmen. Der Rest in Kürze: Sven gibt eine Sportstunde und Elena plant ein zweites Kind.

Und jetzt dürfen Sie raten, wen die bösen Zuschauer in die nächste Dschungelprüfung gewählt habe? Richtig! Danni natürlich. Diesmal wieder im Duo mit Elena. So besteht immerhin die Chance auf den einen oder anderen Stern.