Werden die Heimatlosen Helden beim Schülerrock heimisch?

Werden die Heimatlosen Helden beim Schülerrock heimisch?

Die Rock-Pop-Band wurde 2011 gegründet. Eines ihrer Videos hat rund 25.000 Klicks auf Youtube.

Wuppertal. Seine Hobbys sind unter anderem Singen, Gitarre spielen und Songs schreiben — damit ist der 20-jährige Lukas Weinert wie geschaffen dafür gewesen, in der Band Heimatlose Helden den Ton anzugeben. Seit 2011 musizieren die Helden ohne festen Wohnsitz nun bereits in wechselnder Formation. Selbst geschriebener, deutsch-sprachiger Rock-Pop bildet das Klangbild dieser jungen Musiker, die am 18. Januar beim 28. Wuppertaler Schüler-Rockfestival auf der Bühne der Uni-Halle stehen werden — genau dort hatten sie 2012 auch ihren ersten richtig großen Auftritt.

Vor knapp 3000 Besuchern konnten die Jungs ihr Können beweisen und hinterließen einen bleibenden Eindruck, denn von da an ging es für sie musikalisch nach vorne. Keine drei Wochen später spielten Heimatlose Helden als Vorband der angesagten Teenie-Band The Black Pony vor ausverkauftem Haus in der Börse.

Kennengelernt haben sich die Heimatlosen Helden übrigens an der Gesamtschule Ronsdorf und über das Ronsdorfer Rockprojekt, welches das Schüler-Rockfestival veranstaltet.

2012 brachten die Jungs ihre erste eigene Single in Umlauf. In Eigenproduktion wurde das Lied „So wie Du lachst“ aufgenommen und das erste eigene Musikvideo gedreht, das mittlerweile über 25.000 Klicks auf dem Videoportal Youtube aufweisen kann. Im vergangenen Jahr ging es für die Jungs zum ersten Mal ins Ausland. Eine Tour in das kleine Dorf Sion in Frankreich und ein Auftritt bei dem „Festival Là-haut sur la Colline“ waren Programm der Reise.

Apropos Reise: Derzeit erkunden die beiden Stammmitglieder Alexander Kantor und Robin Friese Australien. Den Bass spieltam 18. Januar daher Maurice Koonen, am Schlagzeug sitzt Birk Schöneich. An der Gitarre sind der 22-jährige Maik Zietek sowie der 24-jährige Fabian Meier zu erleben.

“ Karten für das 28. Schüler-Rockfestival können bei den jeweiligen Bands gekauft werden oder unter

www.wuppertal-live.de

Mehr von Westdeutsche Zeitung