Obstladen und Co.: Wuppertals beste Schulprojekte

Obstladen und Co.: Wuppertals beste Schulprojekte

Mit insgesamt 15.000 Euro zeichnen die Bayer AG und die WZ 18 herausragende Projekte aus. Im Carl-Duisberg-Gymnasium stieg die große Party zur Preisverleihung.

36 Millionen Euro gibt die Stadt für die Renovierung des Schulzentrums Ost aus - mehr als für den Umbau des Döppersbergs. Für Schuldezernent Matthias Nocke ein eindrucksvoller Beweis, dass selbst in der bankrotten Stadt Wuppertal in Bildung investiert wird. Die Kulisse für die Preisverleihung des zweiten Wuppertaler Schulpreises "SchülerTal" hätte mit der "Baustelle" Carl-Duisberg-Gymnasium (CDG) kaum passender gewählt sein können, denn auch Bayer AG und Westdeutsche Zeitung investieren in Bildung. Genauer gesagt insgesamt 15 000 Euro, die Bayer bereits zum zweiten Mal für die besten Wuppertaler Schulprojekte ausgelobt hat.

Dass die große Party zur Preisverleihung im CDG stieg hatte aber vor allem damit zu tun, dass die Musical-Macher des Gymnasiums in diesem Jahr den ersten Preis in der Kategorie der weiterführenden Schulen abgesahnt hatten. Natürlich gestalteten sie den Top-Act des Vormittags und präsentierten Ausschnitte aus dem Musical Aida, der neuesten Produktion, die im Juni Premiere haben wird.

Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer war schon aus rein beruflichem Interesse besonders angetan von der Vorstellung des Bühnen-Nachwuchses. Als Schirmherrin engagiere sie sich für den Schulpreis, weil er den Wert von Bildung und Bildungsförderung unterstreiche. WZ-Chefredakteur Martin Vogler zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Projekte. Die reiche allein bei den Grundschulen vom Obstladen bis zum Verkehrssicherheits-Song und zeige, was in den Schulen geboten werde. Ein Indiz dafür ist die Rekordbeteiligung beim Wuppertaler Schulpreis.

Rund 80 Projekte aus allen Schulformen waren eingereicht worden.Schuldezernent Matthias Nocke, selbst Mitglied der Jury, lobte die Qualität der eingereichten Projekte, in denen sich der "ganzheitliche Ansatz" von Bildung zeige. Er sei selbst erstaunt, was sich Schüler und Lehrer einfallen ließen, weshalb die Auswahl der Preisträger extrem schwer gefallen sei. Ein Trost für alle, die diesmal nicht mit dabei sind: Die nächste Chance auf einen Preis gibt es bei der dritten Auflage des Wuppertaler Schulpreises.

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