Karneval im Tal: Das große Treffen der bergischen Prinzenpaare

Karneval im Tal: Das große Treffen der bergischen Prinzenpaare

Siebtes Treffen der Karnevalsgesellschaften auf Schloss Burg am vergangenen Wochenende.

Wuppertal/Solingen. Für das siebte Treffen des Verbandes der Rheinisch-Bergisch-Märkischen Karnevalsgesellschaften (RBM) Wuppertal verwandelte sich der Rittersaal von Schloss Burg zur Narrenhochburg. Über 200 Karnevalisten folgten gestern Abend der Einladung von Ingrid Kliewer, RBM-Präsidentin und Organisatorin des Prinzentreffens. Zu den Gästen gehörten auch der Solinger Ex-OB Norbert Feith und Maria Esther Gonzalez-Feith.

Das ehemalige Stadtoberhaupt war einmal Karnevalsprinz in Bergisch Gladbach. Begleitet von ihrem Hofstaat präsentierten sich 22 Prinzenpaare und ein Kinderprinzenpaar in ihren prachtvollen Roben. „Auf Schloss Burg haben wir vor sieben Jahren den perfekten Rahmen für diese besondere Veranstaltung gefunden. Denn Prinzessinnen und Prinzen gehören in die Burg“, sagte Ingrid Kliewer in ihrer Begrüßungsrede und hieß alle Tollitäten und Jecken willkommen.

Volker Wagner, Ehrenpräsident des Bundes Deutscher Karneval, nutzte die Gelegenheit, um einen Wunsch auszusprechen. „Ich wünsche mir, dass ihr authentisch Karneval feiert. Jede Stadt hat ihre eigenen Bräuche und so soll es bleiben! Außerdem wünsche ich mir, dass ihr die Kinder mit in den Karneval nehmt. Nur so kann die Tradition fortbestehen“, sagte Wagner. Seine Rede war die perfekte Überleitung für die Vorstellung des Kinderprinzenpaares Leon I. und Laura Mareike I. aus Wuppertal. Das Paar begeisterte mit einer tollen Tanzeinlage. „Es war ein wunderschöner Auftakt“, lobte Ingrid Kliewer die Darbietung der jungen Wuppertaler.

„Es war sehr aufregend, vor dem Publikum zu tanzen. Ich freue mich schon auf die nächsten Auftritte“, erklärte Prinzessin Laura Mareike. „Nach der ruhigen Weihnachtsphase freuen wir uns riesig, das Jahr so einzufangen“, sagte die Solinger Prinzessin Dani I. (Daniela Dannies-Kögel), die zusammen mit Prinz Jochen I. (Jochen Kögel) auftrat. Für sie könne es nichts Schöneres geben, als die Session auf Schloss Burg zu beginnen.