45.000-Euro-Spende für die Junior-Uni

45.000-Euro-Spende für die Junior-Uni

Das Geld der Bayer-Stiftung wird auch in Ausstattung investiert.

Wuppertal. Der Neue heißt Manfred und im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist er komplett. Alle Knochen, die so ein Skelett zu Anschauungszwecken haben sollte, sind an Manfred dran. Finanziert wurde das Skelett aus einer Spende, mit der die Bayer Stiftung die Junior-Uni unterstützt. Für die stolze Summe von 45.000 Euro kann die Uni nun weiter in die Ausstattung und die Lehre investieren. "Wir haben beispielsweise einen Thermocycler und eine neue Zentrifuge bekommen sowie mehrere Pipetten für die Molekularbiologie", sagt Junior-Uni-Dozentin Ariane Staab. Bei der symbolischen Spendenübergabe kamen eben diese Neuanschaffungen direkt zum Einsatz.

Nicht nur der Vorstandsvorsitzende der Bayer-Stiftung, Thiemo Schmidt-Lord, auch Oberbürgermeister Peter Jung musste sich in den Kittel der Junior-Studenten zwängen und durfte am eigenen Leib erfahren, wie das freie Experimentieren an der Junior-Uni nun abläuft. Ihnen zur Seite standen dabei zwei "Studentinnen" der Junior-Uni, Franzsika Liebich und Lisa Adam.

"Die Junior-Uni konnte von Anfang an auf das Unternehmen Bayer zählen", sagte Ernst-Andreas Ziegler, Geschäftsführer der Junior-Uni, und fügt hinzu, dass es sich dabei nicht nur um finanzielle Unterstützung handele. Derzeit stellt Bayer beispielsweise auch zwei Dozenten. "Für die Vier- bis Sechsjährigen machen wir Experimente mit Wasser", sagte Marcus Schneidereit, Bayer-Mitarbeiter. Thiemo Schmidt-Lord, der die Spende symbolisch übergab, betonte auch das Interesse des Unternehmens Bayer an einer Einrichtung wie der Junior-Uni. "Wenn es optimal läuft, wird hier in der Junior-Uni ein Interesse an Technik und Naturwissenschaften geweckt, das sich bis zur Ausbildungsplatz-Suche immer weiter entwickelt - und die Junior-Studenten im Idealfall zu uns führt."

Alle Artikel zur Junior-Uni lesen Sie hier im WZ-Special: www.wz-wuppertal.de/junioruni

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