Heiße Duell im GA-Pokal erwartet

Am Samstag und Sonntag werden auf Linde und beim CSC die Viertelfinals ausgetragen.

Wuppertal. Jetzt geht es ans Eingemachte in der 55. Auflage des Fußball-GA-Pokals der Westdeutschen Zeitung. Am Samstag auf Linde und am Sonntag in Cronenberg stehen die Viertelfinalpartien an. Nachdem sich im Achtelfinale fast ausschließlich die Favoriten durchgesetzt haben, sind sportlich sehr reizvolle Paarungen zu erwarten.

SSV Sudberg — SV Jägerhaus-Linde heißt es am Samstag um 13 Uhr zunächst auf Linde. „Ich sehe das als tolles Vorbereitungsspiel für die Meisterschaft. Da können wir gegen einen künftigen Konkurrenten schon einmal sehen, wo wir stehen“, sagt Linde-Trainer Björn Joppe und verspricht: „Egal, wer aufläuft, wird 100 Prozent geben.“ Für SSV-Trainer Ralf Derkum ist der GA-Pokal ein Aushängeschild für den Wuppertaler Sport und für ihn als „Ur-Wuppertaler“ etwas „ganz Besonderes.“ „Wir werden alles tun, um eine Runde weiterzukommen. Das ist und bleibt unser großes Ziel.“

WSV II — FSV Vohwinkel heißt anschließend um 16 Uhr an gleicher Städte das nächste künftige Bezirksliga-Duell. Beide wollen sich nach dem Abstieg aus der Landesliga bekanntlich in der neuen Klasse konsolidieren. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Wir werden unsere Aufgabe, weiterzukommen, sehr ernst nehmen, sagt WSV-Trainer Wolfgang Bergemann, der wohl wieder auf Verstärkungen aus der „Ersten hofft.

„Das wird auch in der Meisterschaft immer eine Wundertüte sein“, sagt FSV-Trainer Mark Bach zur Konstellation beim Gegner als Zweitvertretung. Auf sein neu formiertes Team hält Bach aber bereits große Stücke. Vor allem in der Defensive stehen wir schon gut, auch wenn noch einige Leute fehlen und vorne noch Luft nach oben ist.“ Weil Bach mit der Bayer-Leverkusen Traditionself unterwegs ist, wird Co-Trainer Stefan Jäger die Füchse coachen.

Klarer verteilt dürfte die Favoritenrolle dagegen am Sonntag sein, wenn es an der Hauptstraße in Cronenberg zweimal Landesliga gegen Kreisliga A heißt: Ronsdorf — ASV Wuppertal (13 Uhr). Beide Mannschaften sind anfällig für viele Gegentore und wollen ihre Defensive stabilisieren. TSV-Trainer Axel Kilz: „Nur, wenn wir unser Kombinationsspiel forcieren und alles schnell umsetzen, haben wir Chancen, einen Gegner auch zu bezwingen.“ Michael Tappert, sportlicher Leiter beim ASV: „Wir wollen vom TSV lernen und uns möglichst gut verkaufen.“

Cronenberger SC — SC Sonnborn (16 Uhr). CSC-Trainer Markus Dönninghaus freut sich riesig auf das Spiel auf dem heimischen Kunstrasen. Da der SC Leverkusen das für heute geplante Testspiel gegen den CSC abgesagt hat, kann sich seine Elf voll auf den GA-Pokal konzentrieren. Zu bewundern sind dann auch die sechs Neuen beim CSC. „Die haben sich gut eingespielt und passen super in das Team“, sagt Dönninghaus. Gegenüber Ralf Schnitzler sieht seine Sonnborner als krassen Außenseiter, sagt: „Wir freuen uns, dass wir so weit gekommen sind und gegen einen so großen Gegner spielen dürfen.“